Druckschrift 
2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
309
Einzelbild herunterladen
 

309

zum Wunsche geworden, den er sich und den Seinenerfüllen zu können hoffe, gesetzt, daß nicht HerrGosch ein gar zu gutes Geschäft dabei zu machenbeabsichtige, ha, ha! . . . nun, er zweifle nicht, daßsich die Angelegenheit zur allseitigen Zufriedenheitwerde ordnen lassen.

Sein Gehaben war frei, sorglos, behaglich undweltmännisch, was seinen Eindruck auf Frau Per-maneder nicht verfehlte, besonders da er aus Cour-toisie sich mit seinen Worten fast immer an sie wandte.Er ließ sich sogar darauf ein, seinen Wunsch in bei-nahe entschuldigendem Ton ausführlich zu begrün-den.Raum! Mehr Raum!" sagte er.MeinHaus in der Sandstraße . . . Sie glauben es nicht,gnädige Frau, und Sie, Herr Senator... es wirduns effektiv zu eng, wir können uns manchmal nichtmehr darin rühren. Ich rede nicht einmal von Ge-sellschaft . . . bewahre. Es ist effektiv nur die Fa-milie nötig, Huneus', Möllendorpfs, die Angehöri-gen meines Bruders Moritz. . . und wir befindenuns effektiv wie die Heringe. Also warum nichtwahr?"

Er sprach in dem Tone einer leichten Entrüstung,mit einem Ausdruck und mit Haudbewegungen, welchebesagten: Sie werden das einsehen... ich brauchemir das nicht gefallen zu lassen... ich wäre jadumm ... da es doch, Gott sei Dank, am Nötigstennicht fehlt, der Sache abzuhelfen. . .

Nun habe ich warten wollen," fuhr er fort,ichhabe warten wollen, bis Zerline und Bob ein Hans