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— Übrigens waren Erika Weinschenk sowohl, wieMamsell Severin, eingelullt wahrscheinlich von deneinförmigen Schmerzenslauten, auf ihren Stühleneingeschlafen und blühten rosig im Schlummer.
Um vier Uhr ward es schlimmer und schlimmer.Man stützte die Kranke und trocknete ihr den Schweißvon der Stirn. Die Atmung drohte gänzlich zu ver-sagen, und die Ängste nahmen zu. „Etwas zuschlafen . . .!" brachte sie hervor. „Ein Mittel...!"Aber man war weit entfernt davon, ihr etwas zuschlafen zu geben.
Plötzlich begann sie wieder zu antworten, aufetwas, was die Anderen nicht hörten, wie sie es schoneinmal gethan hatte. „Ja, Jean, nicht lange mehr!". . . Und gleich darauf: „Ja, liebe Clara, ichkomme! ..."
Und dann begann der Kampf aufs Neue... Wares noch ein Kampf mit dem Tode? Nein, sie rangjetzt mit dem Leben um den Tod. „Ich will gerne..."keuchte sie... „ich kann nicht... Was zu schlafen!. . . Meine Herren, aus Barmherzigkeit! was zuschlafen. . .!"
Dieses „aus Barmherzigkeit" machte, daß FrauPermaneder laut aufweinte und Thomas leise stöhnte,indem er einen Augenblick seinen Kopf mit den Hän-den erfaßte. Aber die Arzte kannten ihre Pflicht.Es galt unter allen Umständen, dieses Leben denAngehörigen so lange wie nur irgend möglich zu er-halten, während ein Betäubungsmittel sofort einwiderstandsloses Aufgeben des Geistes bewirkt haben