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übertrefflich! Und darum hoffen, mein lieber HerrSenator, hoffen! Lassen Sie uns immer das Bestehoffen!"
Aber es kommt ein Augenblick, von dem an dieHoffnung der Angehörigen etwas Künstliches undUnaufrichtiges ist. Schon hat sich eine Veränderungmit dem Kranken vollzogen, und etwas der PersonFremdes, die er im Leben darstellte, ist in seinemBenehmen. Gewisse, seltsame Worte kommen ausseinem Munde, auf die wir nicht zu antworten ver-stehen, und die ihm gleichsam den Rückweg abschnei-den und ihn dem Tode verpflichten. Und wäre eruns der Liebste, wir können nach Alldem nicht mehrwollen, daß er aufstehe und wandle. Würde er esdennoch thun, so würde er Grauen um sich ver-breiten wie Einer, der dem Sarge entstiegen . . .
Gräßliche Merkmale der beginnenden Auflösungzeigten sich, während die Organe, von einem zähenWillen in Gang gehalten, noch arbeiteten. Da, seitdie Konsulin sich mit einem Katarrh hatte zu Bettelegen müssen, Wochen vergangen waren, so hattensich durch das Liegen an ihrem Körper mehrereWunden gebildet, die sich nicht mehr schlossen undin einen fürchterlichen Zustand übergingen. Sie schliefnicht mehr; erstens, weil Schmerz, Husten und Atem-not sie daran hinderten, dann aber, weil sie selbstsich gegen den Schlaf auflehnte und sich an dasWachsein klammerte. Nur für Minuten ging ihrBewußtsein im Fieber unter; aber auch bei bewußtenSinnen sprach sie laut mit Personen, die längst ge-