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Sachen stehen nun so, daß heute im Lauf desTages. .
Aber es war längst der Tag gekommen, da diedoppelseitige Lungenentzündung nicht mehr wegzn-leugnen gewesen war.
„Ja, mein lieber Herr Senator," hatte DoktorGrabow gesagt und Thomas Buddenbrooks Händegenommen. . . „Wir haben es nicht verhindernkönnen, es ist nun doppelseitig, und das ist immerbedenklich, wie Sie so gut wissen wie ich, ich macheIhnen kein X für ein U . . . Es ist, ob der Patientnun zwanzig oder siebenzig Jahre alt ist, in jedemFalle eine Sache, die man ernst nehmen muß, undwenn Sie mich daher heute noch einmal fragten,ob Sie Ihrem Herrn Bruder Christian schreiben,ihm vielleicht ein kleines Telegramm schicken sollten,so würde ich nicht abraten, ich würde mich besinnen,Sie davon abzuhalten. . . Wie geht es ihm übri-gens? Ein spaßhafter Mann; ich habe ihn immerherzlich gern gehabt. . . Um Gottes Willen, ziehenSie keine übertriebenen Folgerungen aus meinenWorten, lieber Senator! Nicht als ob nun eine un-mittelbare Gefahr vorläge ... ach was, ich bin thö-richt, das Wort in den Mund zu nehmen! Aber unterdiesen Verhältnissen, wissen Sie, muß man immeraus der Ferne mit unvorhersehbaren Zufälligkeitenrechnen . . . Mit Ihrer verehrten Frau Mutter alsPatientin sind wir ja ganz außerordentlich zufrieden.Sie hilft uns wacker, sie läßt uns nicht im Stich...nein, ohne Kompliment, als Patientin ist sie un-