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„22h, Kind, was für Thorheiten."
„Thorheilen, Tom? — Und Erika? Und dasKind?" sagte sie und hob ihm flehend die Muffentgegen, in der ihre beiden Hände steckten. Dannschwieg sie einen Augenblick und ließ die Arme sinken;ihr Mund verbreiterte sich, ihr Kinn, das sich krauszusammenzog, geriet in zitternde Bewegung, undwährend unter ihren gesenkten Lidern zwei großeThränen hervorquollen, fügte sie ganz leise hinzu:
„Und ich . . .?"
„O, Tony, Courage!" sagte der Senator, und ge-rührt und ergriffen von ihrer Hülflosigkeit rückte erihr nahe, um ihr tröstend das Haar zurückzustreichen.„Noch ist nicht aller Tage Abend. Noch ist er ja nichtverurteilt. Es kann ja Alles gut gehen. Jetzt stelleich erst einmal die Kaution, ich sage natürlich nichtnein dazu. Und dann ist Breslauer ja ein schlauerMensch. . ."
Sie schüttelte weinend den Kopf.
„Nein, Tom, es wird nicht gut gehen, ich glaubenicht daran. Sie werden ihn verurteilen und ein-stecken, und dann kommt eine schwere Zeit für Erikaund das Kind und mich. Ihre Mitgift ist nichtmehr da, sie steckt in der Ausstattung, in den Möbelnund den Bildern. . . und beim Verkaufe bekommtman kaum ein Viertel heraus . . . Und das Gehalthaben wir immer verbraucht .. . Weinschenk hatnichts zurückgelegt. Wir werden wieder zu Mutterziehen, wenn sie es erlaubt, bis er wieder auf freiem