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„Ist es wirklich so weit gekommen," sagte derSenator kopfschüttelnd.
„Ja, dahin haben sie es gebracht, die Schurken,die Elenden. . .!" Und mit einem Aufschluchzenohnmächtigen Zornes sank Frau Permaneder in denmit Wachstuch überzogenen Sessel, der neben ihrstand. „Und sie werden es noch weiter bringen,Tom, sie werden es bis ans Ende führen . . ."
„Tony," sagte er und setzte sich schräg vor denMahagonischreibtisch, schlug ein Bein über das andereund stützte den Kopf in die Hand . . . „Sprich auf-richtig, glaubst du noch an seine Unschuld?"
Sie schluchzte ein paar mal und antwortete dannleise und verzweifelt:
„Ach, nein, Tom . . . Wie könnte ich das wohl?Gerade ich, die soviel Böses erleben mußte? Ichhabe es von Anfang an nicht recht gekonnt, ob-gleich ich mich so ehrlich bemüht habe. Das Leben,weißt du, macht es Einem so furchtbar schwer, andie Unschuld irgend eines Menschen zu glauben . . .Ach nein, mich haben schon seit Langem Zweifelan seinem guten Gewissen gequält, und Erika selbst. . . sie ist irre an ihm geworden. . . sie hat esmir mit Weinen gestanden . . . irre an ihm gewor-den durch sein Betragen zu Hause. Wir haben na-türlich geschwiegen. . . Seine Außenseite wurdeimmer rauher . . . und dabei verlangte er immerstrenger, daß Erika heiter sein und seine Sorgenzerstreuen sollte und zerschlug Geschirr, wenn sie