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regnerischer Januartag. Ms Frau Permaneder zurEcke der Fischergrube gelaugt war, bog sie ein undeilte die abschüssige Straße hinunter und in dasHaus ihres Bruders. Nach hastigem Klopfen tratsie vom Flur aus in das Comptoir, ließ ihren Blicküber die Pulte hin zu dem Fensterplatz des Sena-tors fliegen und machte eine so bittende Kopfbe---wegung, daß Thomas Buddenbrook unverzüglich dieFeder bei Seite legte und ihr entgegenging.
„Nun?" fragte er, indem er eine Braue empor-zog - - -
„Einen Augenblick, Thomas . . . etwas Dringen-des .. . es duldet keinen Aufschub. . ."
Er öffnete ihr die gepolsterte Thür zu seinemPrivat-Büreau, zog sie hinter sich zu, als sie beideeingetreten waren, und sah seine Schwester fra-gend an.
„Tom," sagte sie mit wankender Stimme, undrang die Hände in ihrer Pelzmusf, „du mußt eshergeben... vorläufig auslegen... du mußt sie, bitte,stellen, die Kaution... Wir haben sie nicht... Wohersollten wir jetzt fünfundzwanzigtausend Courantmarknehmen?... Du wirst sie voll und ganz zurückbekom-men ... ach, wohl nur zu bald... du verstehst... es isteingetreten, daß. . . kurz, der Prozeß ist auf demPunkte, daß Hagenström sofortige Verhaftung odereine Kaution von fünfundzwanzigtausend Courant-mark beantragt hat. Und Weinschenk giebt dir seinEhrenwort, an Srt und Stelle zu bleibeu..."