in Quisisana, und er hatte dort auf die nämlicheArt reüssiert wie zu Hamburg bei Aline Puvogelund bei ähnlichen Gelegenheiten in London, in Val-paraiso und an so vieleir anderen Punkten der Erde.Er hatte „ein bißchen erzählt", er war „ein bißchennett" gewesen, und er verkehrte nun in dem grünenHäuschen mit der gleichen Regelmäßigkeit wie Se-nator Gieseke selbst. Ob dies mit dem Wissen undEinverständnis des letzteren geschah, das steht dahin;sicher aber ist, daß Christian Buddenbrook in Quisi-sana ganz kostenlos dieselbe freundliche Zerstreuungfand, die Senator Gieseke mit dem schweren Geldeseiner Gattin bezahlen mußte.
Kurze Zeit nach der Verlobung Hugo Wein-schenks mit Erika Grünlich machte der Direktorseinem Schwager den Vorschlag, in das Versiche-rnngsbureau einzutreten, und in der That arbeiteteChristian vierzehn Tage lang im Dienste der Brand-kasse. Leider jedoch zeigte sich dann, daß nicht alleindie Qual in seiner linken Seite, sondern auch seineübrigen, schwer bestimmbaren Übel sich hierdurch ver-stärkten, daß übrigens der Direktor ein überaus hef-tiger Vorgesetzter war, der gelegentlich eines Miß-griffes keinen Anstand genommen hatte, seinenSchwager einen „Seehund" zu nennen . . . undChristian war genötigt, diesen Posten wieder zu ver-lassen.
Was aber Madame Permaneder anging, so warsie glücklich, so äußerte ihre lichte Gemütsstimmungsich in Aperyus wie dieses, daß das irdische Leben