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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
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Schnurrbart, der den Mund überhing . . . Und dieHose aus durablem und elegantem englischen Stoffumschlotterte seine dürren, gekrümmten Beine.

Seit seiner Heimkehr bewohnte er wie ehemalsein Zimmer am Korridor der ersten Etage im Hauseseiner Mutter, hielt sich jedoch mehr imKlub"als in der Mengstraße aus, denn dort wurde ihmdas Leben nicht sehr angenehm gemacht. RiekchenSeverin nämlich, Jda Jungmanns Nachfolgerin, dienun die Dienstboten der Konsulin regierte und denHausstand führte, ein untersetztes, 27 jähriges Ge-schöpf vom Lande, mit roten, gesprungenen Wangenund aufgeworfenen Lippen, hatte mit bäuerlichemSinn für Thatsachen erkannt, daß auf diesen be-schäftigungslosen Geschichtenerzähler, der abwech-selnd albern und elend war, und über den die Re-spektsperson, der Senator, mit erhobener Augen-braue hinwegsah, nicht viel Rücksicht zu nehmen sei,und sie vernachlässigte ganz einfach seine Bedürf-nisse.Je, Herr Buddenbrook!" sagte sie.IchHab' nu keine Zeit für Ihnen!" Worauf Christiansie mit krauser Nase anblickte, als wollte er sagen:Schämst du dich gar nicht? . . . und mit steifen Ge-lenken seines Weges ging.

Meinst du, ich habe immer eine Kerze?" sagteer zu Tony. . .Selten! Meistens muß ich miteinem Streichholz zu Bette gehen..." Oder ererklärte auch denn das Taschengeld, das seineMutter ihm noch bewilligen konnte, war gering:Schlechte Zeiten! ... Ja, das war früher alles