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druck auf ihn gemacht hatte, so beschränkte er sichdarauf, bei jedem Zusammentreffen am Donners-tag aufs neue die scherzhafte Frage an sie zu richten :„Wie geht's der Geige?" — Nach dem dritten Maleaber bereits enthielt die Senatorin sich jeder Ant-wort hierauf.
Christian seinerseits pflegte seinen neuen Ver-wandten mit gekrauster Nase zu beobachten und amnächsten Tage sein Benehmen und seine Sprech-weise eingehend nachzuahmen. Der zweite Sohndes seligen Konsul Johann Buddenbrook war inOeynhausen von seinem Gelenkrheumatismus ge-nesen; aber eine gewisse Steifheit der Glieder dauertenoch fort, und die periodische „Qual" in seiner linkenSeite — dort, wo „alle Nerven zu kurz" waren —sowie die sonstigen Störungen, denen er sich aus-gesetzt fühlte: Atmungs- und Schluckbeschwerden, Un-regelmäßigkeiten des Herzens und Neigung zu Läh-mungserscheinungen oder Furcht davor — warenkeineswegs aus der Welt geschafft. Auch war seinAußeres kaum dasjenige eines Mannes, der erstam Ende der Dreißiger steht. Sein Schädel warvollständig entblößt; nur am Hinterkopf und anden Schläfen stand noch ein wenig seines dünnen,rötlichen Haares, und seine kleinen, runden Augen,die mit unruhigem Ernste nmherschweiften, lagentiefer als jemals in ihren Höhlen. Gewaltiger aberauch und knochiger, als jemals, sprang seine große,gehöckerte Nase zwischen den hageren und fahlenWangen hervor, über dem dichten, rotblonden