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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
Seite
53
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Das wird schon kommen, Tom, wird schon kom-men! Wie seid ihr mit Jda zufrieden?"

Oh, wie sollten wir nicht zufrieden sein. .

Sie passierten den rückwärts gelegenen steinernenFlur, indem sie die Küche zur Rechten ließen, undtraten durch eine Glasthür über zwei Stufen inden zierlichen und duftenden Blumengarten hinaus.

Nun?" fragte der Senator.

Es war warm und still. Die Düfte der reinlichabgezirkelten Beete lagen in der Abendluft, und dervon hohen, lilafarbenen Iris umstandene Spring-brunnen sandte seinen Strahl mit friedlichem Plät-schern dem dunklen Himmel entgegen, an dem dieersten Sterne zu erglimmen begannen. Im Hinter-gründe führte eine kleine, von zwei niedrigen Obe-lisken flankierte Freitreppe zu einem erhöhten Kies-platze empor, auf welchem ein offener, hölzerner Pa-villon stand, der mit seiner herabgelassenen Mar-kise einige Gartenstühle beschirmte. Zur Linken warddas Grundstück durch eine Mauer vom Nachbar-garten abgegrenzt; rechts aber war die Seitenwanddes Nebenhauses in ihrer ganzen Höhe mit einemhölzernen Gerüst verkleidet, das bestimmt war, mitder Zeit von Schlinggewächsen bedeckt zu werden.Es gab zu den Seiten der Freitreppe und des Pa-villonplatzes ein paar Johannis- und Stachelbeer-sträucher; aber nur ein großer Baum war da, einknorriger Walnußbaum, der links an der Mauerstand.

Die Sache ist die,"

antwortete Frau Perma-