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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
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niederschwebte . . .Vornehm!" sagte Frau Perma-neder leise und befriedigt, indem sie in diese offeneund Helle Pracht hineinblickte, die ihr ganz einfachdie Macht, den Glanz und Triumph der Budden-brooks bedeutete. Dann aber fiel ihr ein, daß. siein einer betrübenden Angelegenheit hierher ge-kommen sei, und sie wandte sich langsam dem Comp-toireingang zu.

Thomas war ganz allein dort drinnen; er saßan seinem Fensterplatz und schrieb einen Brief. Erblickte auf, indem er eine seiner Hellen Brauen em-porzog, und streckte seiner Schwester die Hand ent-gegen.

,,'N Abend, Tony. Was bringst du Gutes."

Ach, nicht viel Gutes, Tom! . . . Nein, dasTreppenhaus ist gar zu herrlich! . . . Übrigenssitzest du hier im Halbdunkeln und schreibst."

Ja ... ein eiliger Brief. Also nichts Gutes?Jedenfalls wollen wir ein bißchen im Garten herum-gehen dabei; das ist angenehmer. Komm."

Ein Geigenadagio tönte tremolierend aus derersten Etage herab, während sie über die Dielegingen.

Horch!" sagte Frau Permaneder und blieb einenAugenblick stehen. . .Gerda spielt. Wie himm-lisch! O Gott, dieses Weib. . . sie ist eine Fee!Wie geht es Hanno, Tom?"

Er wird grade mit der Jungmann zu Abendessen. Schlimm, daß es mit seinem Gehen nochimmer nicht so recht vorwärts will. . ."