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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
Entstehung
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Draußen ward Hanno wieder in seinen Wagengesetzt, und Thomas überschritt mit Gerda den Fahr-damm, um noch einen Blick an der roten Fassademit den weißen Karyatiden Hinaufgleiten zu lassen.Drüben, vor dem kleinen Blumenladen mit derschmalen Thür und dem dürftigen Schaufensterchen,in welchem ein paar Töpfe mit Zwiebelgewächsennebeneinander auf einer grünen Glasscheibe para-dierten, stand Jwersen, der Besitzer des Geschäftes,ein blonder, riesenstarker Mann, in wollener Jacke,neben seiner Frau, die weit schmächtiger war undeinen dunklen, südlichen Gesichtstypus zeigte. Siehielt einen vier- oder fünfjährigen Jungen an dereinen Hand, schob mit der andern ein Wägelchen,in dem ein kleineres Kind schlummerte, langsamhin und her und befand sich ersichtlich in guter Hoff-nung.

Jwersen verbeugte sich ebenso tief wie ungeschickt,während seine Frau, die nicht aufhörte, das Kinder-wägelchen hin und her zu rollen, aus ihren schwarzen,länglich geschnittenen Augen ruhig und aufmerksamdie Senatorin betrachtete, die am Arme ihres Gattenauf sie zukam.

Thomas blieb stehen und wies mit dem Stocknach der Richtkrone hinauf.

Das haben Sie schön gemacht, Jwersen!"

Kömmt nich mir zu, Herr Senator. Tat's minFrn eer Saak."

Ah!" sagte der Senator kurz, wobei er miteinem kleinen Ruck den Kopf erhob, und eine Sekunde