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leisten ist, erzählte von der „freimütigen Bespre-chung", die verfassungsmäßig von den einzelnen Wahl-kammern über alle diejenigen vorgenommen wird,deren Namen auf der Kandidatenliste stehen, undgab dem lebhaften Wunsche Ausdruck, an der „frei-mütigen Besprechung" der Persönlichkeit HermannHagenströms teilnehmen zu dürfen. Einen Augen-blick später beugte sie sich vor und begann diePflaumenkerne auf dem Kompotteller ihres Bruderszu zählen: „Edelmann — Bedelmann — Doktor
— Pastor-Ratsherr!" sagte sie und schnellte
mit ihrer Messerspitze den fehlenden Kern auf denkleinen Teller hinüber. . . Nach Tische aber, un-fähig an sich zu halten, zog sie den Konsul amArme beiseite, in eine Fensternische.
„O Gott, Tom! wenn du es wirst . . . wennunser Wappen in die Kriegsstube im Rathause kommt... ich sterbe vor Freude! ich falle um und bin tot,du sollst sehen!"
„So, liebe Tony! Nun etwas mehr Haltungund Würde, wenn ich dich bitten darf! Das Pflegtdir doch sonst nicht abzugehen? Gehe ich umherwie Henning Kurz? Wir sind auch ohne „Senator"was . . . Und du wirst hoffentlich am Leben bleiben,im einen wie im anderen Falle."
Und die Agitation, die Beratungen, die Kämpfeder Meinungen nahmen ihren Fortgang. KonsulPeter Döhlmann, der Suitier, mit seinem gänzlichverkommenen Geschäft, das nur noch dem Namennach existierte, und seiner 27jährigen Tochter, deren