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2 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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stiefel mit Schäften und einen blauwollenen Shawlum den Hals. In der Hand, einer dürren, rotenHand, hält er ein großes Bouquet von blassen, einwenig zu weit erblühten Rosen, die sich zum Teillangsam auf den Teppich entblättern. Seine kleinen,entzündeten Augen blinzeln umher, scheinbar ohneetwas zu sehen... Er bleibt in der Thür stehen,hält den Strauß vor sich hin und beginnt sofortzu reden, während die alte Konsulin ihm nach jedemWorte ermunternd zunickt und kleine, erleichterndeEinwürfe macht, der Konsul ihn betrachtet, indemer eine seiner Hellen Brauen emporzieht, und einigeFamilienglieder, wie zum Beispiel Frau Permaneder,den Mund mit dem Taschentuch bedecken.

Ick bün man 'n armen Mann, mine Herr-schaften, öäwer ick hew 'n empfindend Hart, un datGlück und de Freud von min Herrn, Kunsel Budden-brook, welcher ümmer gaut tau mi west is, dat geihtmi nah, und so bün ick kamen, um den Herrn Kunselun die Fru Kunsulin un die ganze hochverehrteFomili nt vollem Harten tau gratuleern, un datdat Kind gedeihen mög', denn dat verdeinen seivor Gott un den Minschen, un so'n Herr, as KunselBuddenbrook, giwt dat nich veele, dat is 'n edelnHerrn, un uns Herrgott wird ihn das allenslohnen..."

So, Grobleben! Dat hewn Sei schön segt!Veelen Dank ook, Grobleben! Wat wolln Sei dennmit de Rosen?"

Aber Grobleben ist noch nicht zu Ende, er strengt