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lässiger Priester bei MaastrichtWein zu gießen vergessen hat,zeigt sich wunderbar mit Blutübergössen 20. 21.Hostie verwandelt sich für einen un-würdigen Priester auf derMeß-patene in ein Kind, das sichsträubt in den Leib jenes einzu-gehen, bis er Buße tut 27.
— die man auf dem Schiff vonKreuzfahrern unwürdig und ent-gegen der Vorschrift verwahrthat, bewirkt Seestürme und Ver-zögerung der Fahrt von Da-miette nach Cypern 32. 33.
— wird für eine kranke Jungfrauim Strohsack ihres Bettes durchhimmlische Fügung gefunden, dasie sich nach dem Viatikumsehnte und dort eine Blume zuschauen wähnte 44.
— vgl. Christus, Kommunion, Ma-ria, Priester.
[Jakobsleiter mit den sieben Stu-fen des christlichen Heilswcrks(Allegorie) 154. 155].
Jakobspilger s. Maria, Wucherer.
[Jude mißhandelt das Christusbildin der Sophienkirche zu Kon-stantinopel: Blut strömt daraushervor, und er wirft es in einenBrunnen. Wegen seiner Blut-flecken wird er von den Christendieser Schandtat überführt, dasBild mit der Halswunde gefun-den, und er bekehrt sich 134.135].
— vgl. Maria.
[Jüngling zerfetzt sein Antlitzdurch sieben Wunden, um An-fechtungen von Frauen zu ent-gehen 141].
Karfreitagssitte: barfuß und imärmlichen Gewand einhergehen61,1; vgl. Creslien von Troyes(ed. Hilka) v. 6245; J. Klapper,Erzählungen des Mittelalters315,1.
Klausnerin (reclusa, inclusa) kasteitsich grausam mittels eines eiser-nen Ringes um ihren Leib undan den Armen, bis es in denWunden von Würmern wimmelt;in einer Vision tadelt der h.Nikolaus diese übertriebene As-kese und heilt sie 122. 123.
— wird nach Anrufung Gottes vom
Ungeziefer befreit, das bei ihrerAskese ihr Haarhemd (cilicium)angefüllt hat 123. 124
— wird in ihrer Zelle vom Teufelin Gestalt einer Kröte solangegeplagt, bis sie sich entschließt,in ein Nonnenkloster einzutreten124.
— vgl. Teufel.Knabe s. Lästern.
[König, nur für ein Jahr Regie-rens erwählt, sichert seine Zu-kunft (Parabel aus Barlaam)137].
Kommunion von würdigen und un-würdigen Empfängern beurteilteine fromme Frau in Brabantnach deren Gesicht sausdruck 23.
— heilt endlich einen geisteskran-ken Ritter, nachdem er vor demAbt von Bebenhausen gebeich-tet hat 29.
— wird von einem unwürdigenMönch abgelehnt: eine Krötesetzt sich in der Kehle desApostaten fest, bis eine heilkun-dige Frau mittels eines starkduftenden Kräuteraufgusses ihnvon dieser Plage befreit, dadann die Kröte hervorkriecht30. 31.
— kann ein Konverse in Halber-stadt nicht empfangen, da ervon seinen Eltern in der Fremdenicht getauft worden ist: Bi-schof Bruno holt die Taufenach, worauf jener ohne Schwie-rigkeit den Leib des Herrn ge-nießen kann 95. 96.
[— allein nährt eine fromme Frauvon einem Sonntag zum ande-ren; aber eine nicht konsekrier-te Hostie, die ihr zur Probe ge-reicht wird, bewirkt bei ihr alleQualen des Hungers 132. 133].
Konverse will auf seiner Reisezum Klostergut bei Speyer we-gen des dortigen schlechten Kli-mas abfallen: dies enthüllt derTeufel in einer Besessenen, bisder Abtrünnige auf Drängeneines Priesters sich gehorsamunterwirft 52. 53.
— in Pforta zeigt sich lässig beimChorgesang und wird deshalbin seiner Krankheit von Teu-feln geplagt, die seine Seele ausdem Leibe zerren wollen. Bei