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3 (1937) Die beiden ersten Bücher der Libri VIII miraculorum. Leben, Leiden und Wunder des heiligen Engelbert, Erzbischofs von Köln. Die Schriften über die heilige Elisabeth von Thüringen
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S. 4552, noch A. Schönbach, Mittheilungen des Instituts fürösterreichische Geschichtsforschung XXIII (1902), S. 660683 durch-schaut. Inzwischen lenkte das Hss.-Verzeichnis von G. Binz die Auf-merksamkei auf den Basier Zeugen der Ueberlieferung, den freilichschon Haenels Katalog 1830 verzeichnet hatte, und endlich wies michW. Levison auf die Oxforder Hs. hin, die nach Coxes Verzeichnis mitzu den ältesten Vertretern gehört. In letzter Stunde tauchte die Xan-tener Hs. auf, die aber bald enttäuschte, da sie wie die Bonner Hs.jene Kompilation in 3 Büchern aufweist. Gelang es mir auch nicht,ein Mehr an Inhalt gegenüber der Ausgabe von Meister zu erzielen,so wurde doch für die Textkritik eine feste Grundlage geschaffen,auf der sich die Neuausgabe aufbaut. Daß diese einem Bedürfnissein einer Zeit entspricht, wo auch weitere Kreise an der Erzählungs-kunst des Mönches von Heisterbach Gefallen gefunden und bei ihmallerlei Beziehungen zur Kulturgeschichte, Volks- und Sagenkundeaufgedeckt haben, liegt auf der Hand. Um so mehr halte ich es füreine Ehrenpflicht, dem guten Caesarius all das zuzuweisen, was zuseiner literarischen Ausstattung gehört, und ihn von den fremden Zu-taten zu befreien, womit ihn voreilige Editionspraktik beschwert hat.Für die Ueberlassung ihrer Codices, die ich in den Räumen derBreslauer Staats- und Universitäts-Bibliothek benutzen durfte, gebührtden Bibliotheksverwaltungen von Basel, Bonn, Köln, Soest mein ver-bindlichster Dank, desgleichen Herrn Bibliotheksdirektor ProfessorDr. Kentenich für die Kollation der Trierer Bruchstücke, Herrn Ge-heimrat J. Hansen, dem früheren Direktor des Kölner Stadtarchivs,für die Ueberlassung des Fr. Wolffschen Nachlasses und für manchfreundlichen Wink und für Beihülfen bei Besorgung von Photogra-phien der Oxforder Hs. Auf die Xantener Hs. machte mich Herr Bi-bliotheksdirektor C. Nörrenberg in Düsseldorf aufmerksam, und HerrDr. W. Holland, der Verwalter der Dombibliothek zu Xanten, übersandtemir den Band bereitwilligst nach Göttingen.

A. H.

I. Die Ueberlieferung.

Folgende Handschriften standen mir zur Verfügung.la) Basel, Universitätsbibliothek A. IV. 14, Papier, XV. Jahrh.(Bl. 83 T : 'Expliciunt omelie Gregorii pape Scripte anno Domini1417'), 1439 dem Kartäuser-Kloster in Basel geschenkt. UnserText als 7. Stück Bl. 131'"155 vb . Schrift zweispaltig auf je3842 Zeilen. Rote Initialen, arabische Kapitelnummern amRande. Die Kapitelüberschriften stehen hinter den Einleitungendes ersten und zweiten Buches. Ein Korrektor mit stärkerer Tinteist teils im Texte teils am Rande erkennbar, dieselbe Hand bringtgelegentliche Inhaltsverweise, Bl. 132 r unten: 'de sacramentoeucharistie mirabile'; Bl. 133 r unten: 'Nota miraculum contra