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7 (1846) Heim bis Juwelen
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Jack Iacobäa

Classe fand, wußte er sich fortwährend gegen seine mächtigen Gegner zn behaupten. Dem^ Handel Amerikas schlug er allerdings durch seine mit Energie durchgeführtc Maßregel un-endliche Wunden, und die dadurch veranlaßte Einstellung der Zahlungen in vielen Staatenerschütterte den Credit gewaltig; allein sie war durchaus nöthig, um den übertriebenenSpekulationen der Geldaristokratie ein Ziel zu sehen, den ackerbautreibenden Staaten auf-zuhelfen und die demokratischen Institutionen vor gefährlicher Beeinträchtigung von Sei-ten des immer weiter um sich greifenden Handelsgcistcs zu schützen. Daß indeß I. unterden obwaltenden Verhältnissen bei der erneuerten Präsidentenwahl im Z. 1840 unterlag,war sehr natürlich. Sein Nachfolger wurde 1841 Harrison (s. d.), der indeß wenigeWochen nach seinem Negierungsantrittc starb, worauf der Vicepräsident Tyler den Prä-sidentenstuhl bestieg. I. aber lebte seit seinem Rücktritte in großer Zurückgezogenheit undwiederholt schon wurde das Gerücht von seinem Tode verbreitet. Vgl. Warden,Koticebiogruplütjiie s»r le 3." (Par. I 829).

Jäck (Heinr. Joach.), Bibliothekar zu Bamberg, geb. daselbst am 3». Oct. 1777,wurde 1803 bei der centralisirten Bibliothek des ehemaligen Fürstenthums Bamberg an-gestellt, über die er seit 1815 die Aufsicht allein führt und um deren Aufstellung, Ordnungund Bereicherung er sich große Verdienste erworben hat. Auch lieferte er eineVollstän-dige Beschreibung der Bibliothek zu Bamberg" (4 Bde., Nürnb. >8313-1) undAlpha-bete und ganze Schristmuster vom 8. io. Jahrh. aus den Handschriften der Bibliothekzu Bamberg" (i Hefte, Lp;. >83336, Fol.). Mit Jos. Heller (s. d.) besuchte er dieansehnlichsten Bibliotheken Deutschlands, der Schweiz, Frankreichs, Englands und derNiederlande, über deren Mehrzahl er in derReise nach Wien, Triest, Venedig, Veronaund Innsbruck" (4 Bde., Wenn, l 8222-t) und in derReise durch Frankreich, Eng-land und die beiden Niederlande" (2 Bde, Weim. >826) berichtete. Seine Vorliebe fürReisebcschrcibungen beurkundete er auch in der grüßtentheils von ihm selbst bearbeiteten, und sehr verbreitetenTaschcnbibliothek der wichtigsten und interessantesten See- und> Landreisen" (87 Bändch., Nürnb- > 82736). Von seinen Forschungen in der Spccial-geschichte seines Vaterlandes zcngendieGeschichteBambergs"(4Bde.,Bamb. 18069),Lehrbuch der allgemeinen Geschichte Bambergs" (Bamb. >811 ; 2.Ausl., 1820),Bam-berg und dessen Umgebungen" (ein Taschenbuch, 3 Jahrg., Erlang. <81219),Pan-theon der Literatur Bambergs" (7 Hefte, Erlang. 181215, -t.),Pantheon der Litera-ten und Künstler Bambergs" (2 Bde., Erlang., dann Bamb. 182225) undZweitesPantheon der Literaten und Künstler Bambergs" (Bamb. > 8-13; 2.Aufl., l 8-1-1),Bam-berg. Jahrbücher von 7-111833" (5 Bde., Bamb. 182934),Der Ober-Mainkreis,historisch, statistisch») topographisch und geographisch beschrieben" (6 Hefte, Augsb. >82939) und dieNeueste Kunde des Königreichs Baicrn", welche den 13. Band derAllge-meinen Länder - und Völkerkunde" (Weim. 1820) bildet. Außerdem erwähnen wir nochseineBetrachtungen über ständische Mediatisirte, Edelleute und Gutsbesitzer" (Augsb.>818),Wahres Bild der Klöster" (2 Bde., Bamb. >82627) undGalerie der Klö-ster Deutschlands" (2 Bde., Nürnb. >83132).

Jacob (P. L.), Ijiblinpliilo, s. 8 a croix (Paul).

Iacobäa von Holland, die Erbtochter.Wilhclm's VI., Grafen von Holland uudHcn-^ »egau, geb. 1400, kam nach dem Tode ihres Vaters im I. 1417 als Witwe des Dauphinsvon Frankreich in Besitz von Holland und Hennegau, zu einer Zeit, wo jene Lander durchzwei Parteien, dieHoeks (s. d.) und die Kabeljaus, in die grauenvollste Zerrüttung ver-setzt waren. Auf Anstiften der Erstern vermählte sie sich mit dem Herzog Johann vonBrabant, trennte sich jedoch bald, angeblich wegen zu naher Verwandtschaft, wieder vonihm und verband sich mit dem Herzog Humphrey von Gloucester. Der verstoßene Gemahl. machte ihr nun mit seinem Anhänge Holland streitig, und als er plötzlich gestorben, suchteihr Vetter, Philipp der Gute von Burgund, vermeintliche Erbansprüche darauf geltend zuI machen. Nach langen Zwistigkeiten sah sich I. zu einem Vergleiche genöthigt, in welchemsie sich gegen Anerkennung ihres Erbrechts verpflichtete, nicht ohne Einwilligung des Her-zogs von Burgund eine neue Ehe einzug'rhen. Glcichwol vermählte sie sich, nachdem ihreEhe mit dem Herzog von Gloucester vom Papste gelöst war, heimlich mit einem Edelmann,