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sich keine entschiedene Stimmenmehrheit ergeben hatte, verfassungsmäßig die Wahl zufiel, ^ernannte J.'s Mitbewerber Quincy Adams (s. d.). Zn den nun folgenden Jahren rega >die Einführung des Zolltarifs, den die südlichen ackerbauenden Staaten ihrem Interessenachthcilig fanden, ihren alten Widerstreit gegen die nördlichen heftiger auf, und cs wurdedeshalb Alles aufgebotcn, die Wiedererwählung des Präsidenten Adams zu verhindern,während die Gegenpartei an J.'s frühere Gewaltschritte erinnerte und ihn leidenschaftlichangriff. Die demokratische Partei, welche die Rechte der einzelnen Staaten gegen die Fö-deralregierung verfocht, siegte, und I., der sich schon früher für die reinen Demokraten n-klärt hatte, wurde >828 zum Präsidenten erwählt. Nach dem Antritte seiner Würde amMarz >82!) besetzte er die höhern Verwaltungsstellen mit tüchtigen Geschäftsmännern;er hielt sich über den Parteien, und während er in der Verwaltung des Innern Mäßigungzeigte, suchte er in den auswärtigen Verhältnissen den Frieden zu erhalten und die Aus. >breitung des amerikan. Handels nach den Grundsätzen einer freisinnigen Politik zu befer- 'dem. Er machte das demokratische Princip der freien Wahlen geltend und wünschte durchGesetz die Dauer aller Staatsämter auf vier Jahre beschränkt zu sehen. Die Oppositionvermied cS, im Congreffe gegen den Präsidenten aufzutreten, und erst 1831 begann wiederein offener Kampf der Parteien, dem die wichtigen Fragen über die Fortdauer der Bank, lüber den Zolltarif und über die Zwistigkeiten mit den Indianer», die nach J.'s Vorschläge !seit 183» immer mehr auf das rechte Ufer des Mississippi gedrängt wurden, neueNahrunggaben. Während nun die Partei des Präsidenten und seine Gegner immer erbitterter sich >anfcindetc», brach im Sommer l 832 die Widersetzlichkeit gegen den Zolltarif besonders in lSüdcarolina mit einer Heftigkeit aus, die dem Frieden der Union gefährlich zu werdenschien. In dieser verwickelten Lage der öffentlichen Angelegenheiten, wo nur eine kräftigeHand die Verwaltung glücklich zu leiten vermochte, wurde I. 1832 nochmals auf vierJahre zum Präsidenten gewählt. Er erließ gegen Südcarolina, das durch die Drohung >sich von der Union zu trennen, die Aufhebung des Tarifs erzwingen wollte, einen Aufruf ,der Kraft und Würde mit Versöhnlichkeit verband, und machte zu gleicher Zeit kriegerische iRüstungen, dem Gesetze Achtung zu verschaffen. Als diese Gefahr durch die Ermäßigungdes Tarifs abgewendet war, führten die Angelegenheiten der Vereinigten Staatenbank zuneuen Verwickelungen. I. hatte schon früher seine Abneigung gegen diese Anstalt verra<thcn und dem Beschlüsse des Congresses, welcher >832 für die Erneuerung des Privile-giums derselben entschied, sein Veto entgegengesetzt, weil ihr Vorrecht ein Monopol sei undder nachtheilige Einfluß einer durch sie begründeten Geldaristokratie unterdrückt werdenmüsse. Jetzt ging er in seinen Maßregeln gegen die Bank immer weiter; er ließ die bei ihrnicdergclcgten Staatsgeldcr zurückziehen, indem er Zweifel gegen die Sicherheit der An-stalt erweckte, und erließ im Dec. l 833 eine Botschaft an den Congreß, worin er sein Ver-fahre» durch die Beschuldigung rechtfertigen wollte, daß die Bank durch Benutzung ihrerGeldmittel sich einen ungebührlichen Einfluß auf die Wahlen zu verschaffen gesucht unddem Finanzintercsse nachtheilige Schritte gethan habe, um die zur Tilgung der öffentlichenSchuld bestimmten Staatsgelder länger zu ihrer Verfügung zu behalten. Diese Maßre-geln erregten einen heftigen Kampf zwischen dem Präsidenten und den Bankmännern, derum so lebhafter und allgemeiner wurde, da nun die Bank sich bewogen sah, die Begünsti-gungen und Erleichterungen, womit sie früher in allen Staaten den Verkehr unterstützt ^hatte, zu beschränken. Diese Hemmungen erweckten auch Parteien unter dem Volke, wäh-rend der Präsident über diese Streitfrage mit dem Senat zerfiel, der, auf die Seite derBank tretend, ihn einer verfassungswidrigen Eewaltanmaßung beschuldigte, und die hef-tigsten persönlichen Angriffe gegen ihn machte, wogegen die Mehrheit des Hauses der Re-präsentanten J.'s Verfahren billigte. I. erließ im Apr. >833 an den Senat eine Verwah-rung, worin er den Vorwurf der VcrfassungSverletzung auf dessen Beschlüsse wälzte, undseine im Kampfe für die Freiheit bewährte Vaterlandsliebe und seine Uneigennützigkeit mder Verwaltung der öffentlichen Angelegenheiten mit kräftiger Beredtsamkeit geltend zumachen wußte. In einigen Staaten kam es zwar zwischen der Bankpartei und J.'s An-hängern zu offenem Kampfe, aber durch seine Beharrlichkeit, seinen gesetzlichen Gang undbei der Unterstützung, die I. unter den kleinen Grundeigenkhümern und der arbeitenden