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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
Seite
583
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Jack Jackson 58 Z

Gesellschaft vornehmer Herren, die eine Menge herrlicher Svicliachten zum Vergnü-ge» unterhalten und, diese oft selbst bedienend, Wett- und Lustfahrten unternehmen; dochsind nicht alle dem Club gehörigen Schiffe eigentliche Jachten, sondern sogar zuweilen Fre-gatten in verjüngtem Maßstabe und neuerdings selbst Dampfschiffe, wiez.B.die königlicheLustjachtVictoria und Albert".

Jack Büdding, s. Hanswurst.

Jackson (Andrew), Präsident der Vereinigten Staaten von Nordamerika >82»Z', würde am l t. März 1767 auf dem Landgute seiner aus Irland stammenden Alternunweit der Stadt Camden in Südcarolina geboren und zum geistlichen Stande bestimmt.Als aber die Engländer in die Provinz cinsielen, verließ er, 15 I. alt, die Schule und tratin die Reihen der freiwilligen Krieger. Nachdem er zwei seiner Brüder im Kampfe verlo-ren hatte, sein Vater und bald darauf auch seine Mutter gestorben waren, trat er aus demKriegsdienste, widmete sich, l 7 I. alt, zu Salisbury der Rechtswissenschaft und begann1788 seine Laufbahn als Sachwalter in Nordcarolina. Vier Jahre später zog ernachNash-»ille in Lennessee, wo er von seinen neuen Mitbürgern zum Procurator erwählt wurde undals Befehlshaber der Miliz mehrmals die Indianer von deu Grenzen zurückschlug. AlsTennessee in die Reihe der Staaten der Union trat, wurde er Mitglied des Bürgeraus-schuffes, der 1796 das Grundgesetz entwarf, bald nachher Repräsentant des neuen Staatsbei dem Congresse und später Senator. Als indeß die politischen Grundsätze der Föderali-sten das Übergewicht erlangten, legte er seine Stelle nieder, kehrte nach Tennessee zurückund wurde hier 1799 zum Oberrichter und Oberbefehlshaber der Miliz ernannt, zog sichjedoch nachher von allen Staatsgeschäften zurück. Er bewirthschaftete sein Landgut amEumberlandflusse, als >812 bei dem Ausdrucke des Kriegs mit England der Congrcß ihmals Generalmajor den Oberbefehl über die Milizen anvertraute. An der Spitze von 2566M. schiffte er den Mississippi hinab, um die Küste bei Neuorleans in Luisiana gegen einenetwaigen Angriff zu schützen; als aber ein solcher nicht stattfand, erhielt er den Befehl,nach Tennessee zurückzukehren und seine Truppen zu entlassen, wogegen er vergebens Vor-stellungen machte. Kaum in Tennessee angelangt, fielen die von den Spaniern in Pensa-cola unterstützten Creek-Indianer in das Land ein, das sie mit Feuer und Schwert verwü-steten. I. sammelte rasch wieder seine Truppen, schlug sie gänzlich nach Florida zurück undbemächtigte sich sogar der Stadt Pcnsacola. Als einige Zeit darauf die Engländer Neu-orleans in der That bedrohten, erhielt I. von neuem von dem Congreß den Befehl über dieLinientruppcn. Bei seiner Ankunft in Neuorleans fand er weder Truppen, noch Waffen,noch Schießbedarf. Der größte Theil der Bewohner zeigte sich gleichgültig, ja sogar übel-gesinnt und der Gesetzgebende Körper ohne Kraft und Willen. Unter diesen schwierigenVerhältnissen entwickelte I. die ganze Energie seines Charakters und seiner Thatigkeit.Durch strenges Eingreifen beseitigte er alle Hindernisse, sodaß er ein wohlgerüstetes Heerden Engländern entgegenstellte, als diese im Oct. >814 mit beinahe 5666 M. landeten.Obgleich er nur 2666 M. unter den Waffen hatte, griff er die Engländer sogleich mitErfolg an, und als einige Monate darauf, nachdem sich beide Thcile verstärkt hatten,die weit überlegenen Feinde mit 16666 alten Kriegern, die in Spanien gedient halten,am 8. Jan. 1815 die Verschanzungen der Amerikaner zu erstürmen suchten, erlitten sieeine entscheidende Niederlage. Die willkürlichen Maßregeln jedoch, di« sich I. vor demSiege durch Einführung des Kriegsgesctzes, durch Auflösung-der Gesetzgebenden Ver-sammlung erlaubt hatte, zogen ihm später Verantwortung zu; ein durch ihn seiner Wi-dersetzlichkeit wegen verbannter Richter trat als Kläger gegen ihn auf, und als I. demerlassenen Verhaftsbcfehle sich entzog, wurde ihm eine hohe Geldbuße aufcrlcgt. Inde» I. 1816 21 zeichnete er sich wieder in dem Kampfe gegen die Indianer aus ;doch sah er sich auch neuen Angriffen ausgcseht, als er zwei Engländer, welche dieIndianer zum Kriege aufgereizt hatten, erschießen ließ. Nachdem er 1821 das von denSpaniern abgetretene Florida in Besitz genommen, zog er sich wieder in das Privat-leben zurück. Schon >824 schlug ihn die Gesetzgebende Versammlung des StaatesTennessee zur Präsidentenwürde vor; auch erhielt er, besonders in den südlichen Staa-ten, eine bedeutende Stimmcnzahl; das Haus der Repräsentanten aber, dem damals, da