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. Isaak Isabella von Castilien
b^Dieäricb KniclcerbncLor" (deutsch, Lpz. 1525). Gleichzeitig studirte er die Rechte, gababer bald den Gedanken auf, Sachwalter zu werden, und trat mit seinen Brüdern in Han-delsverbindung. Als diese durch den Krieg mit England >5 l2 unterbrochen wurde, dienteer als Adjutant des amcrik. Generals Tompkins. Nach dem Frieden trat er in sein kauf-männisches Geschäft zurück. Auf einer Geschäftsreise in England im I. 1815 sammelteer Stoff zu Schilderungen des gesellschaftlichen Lebens der Engländer, die er, als seinekaufmännische Laufbahn mit dem Verluste seines Vermögens geendigt, in seinem „Sleetck-lwnie os Osnllrnx Ouxnn" (2 Bde., Land, und Neuyork 182»; deutsch von Spiker, Berl.
> 825) veröffentlichte. Hierauf reiste er wieder nach Europa und schrieb in Paris „krace-bmlge llall, or Ibe lmmorists" (2 Bde, Lond. 1823; deutsch, Berl. 1826). Im Som-mer 1822 besuchte er die Nheingcgendcn, lebte dann einige Zeit in Prag, hierauf in Dres-den und kam 1824 nach England, wo er seine ,,'VaIes of a travelier" (2 Bde., Lond.1824; deutsch, Berl. 1825) erscheinen ließ. Nachdem er unmittelbar darauf Südfrank-reich bereist haste, ging er 1825 nach Spanien, wo c-r während eines vierjährigen Aufent-halts sich die genaueste Kenntniß dieses Landes verschaffte und die auf die Geschichte der Ent-deckung Amerikas sich beziehenden Schriften und Manuskripte im Escurial aufsuchte. Dieerste Frucht dieser Studien war „llistor^ of tiie like an«1 vo^s^es of Obristazrber <7olum-bu8" (4 Bde., Lond. 1828—30; deutsch, Franks. 1828), die er nachmals in den „Voyagessiul liiscoverie» of tb« cnmpanions ok <7ol»mbu8" (Lond. >831; deutsch im Auszüge,Stuttg- >833) ergänzte. Span. Chroniken und die Handschriften des Antonio Agapidagaben ihm sodann den Stoff zu dem „(Rronielo of tiie conc;uest of 6rana<Ia" (2 Bde.,Lond. 1829; deutsch, Lpz. 1830). Nach seiner Rückkehr aus Spanien wurde er Secretairbei der amcrik. Gesandtschaft in London, wo er in der Begeisterung für dieDenkmale mau-rischer Herrlichkeit und Sitte sein „.^Itmmbrs" (2 Bde., Lond. 1832; deutsch, Braunschw.>832) schrieb. Jm Z. 1832 kehrte er nach Amerika zurück und lebte nun in Washington, biser die Botschaftcrstelle am madrider Hofe übernahm. Inzwischen erschienen von ihm „Ms-cellimioz" (3 Bde., Lond. I 835—36) enthaltend: „V tour on tiie prairie-i", „^bbotrforcksixi bievesteack-^bbex" und „IwFenrls of tke congue8t of 8puii>"; „^clventurss of<Äp-toillLolmeviile" (3Bde., Lond. 1837) und „8ketck-lioole" (Lond. 1839; deutsch,Hamb.1840). Eine vollständige Sammlung seiner Werke mit Biographie erschien 1834 in Pa-ris (deutsch; 74 Bde., Franks. 1826—37).
Zsäak, Abrah am's (s. d.) Sohn, mit der Sara erzeugt, da beide schon in hohemAlter waren, sollte von seinem thatkräftig gläubigen Vater in frommerHingebung aufdemheil. Berge Moria geopfert werden, entging aber diesem Schicksale durch Gottes Veran-staltung, indem Abraham bei dieser Gelegenheit das göttliche Verbot der Menschenopferempfing. Ein Patriarch, von Charakter milder und weicher als Abraham, und reiner undedler als sein Sohn Jakob, zog er nomadisircnd auf Kanaans und Philistäas Weideplätzenumher, doch versuchte er schon mehr als seine Vorfahren den Landbau. Durch seine Ver-hcirathung mit Rebekka aus Mesopotamien setzte ex die Verbindung mit dem Stammlandeder Familie fort. Seinem jüngcrn Sohne Jakob (s. d.), der ihn auf Anstiften der Ne-bekka täuschte, gab er den Segen des altern, Esau (s. d.). Seine Verheirathung mit Re-bekka hat Karoline Pichler in ihren „Biblischen Idyllen" besungen.
Isabella von Castilien, Königin von Spanien, die Tochter König Johann's II.von Castilien und Leon, gcb. am 23. Apr. 1451 und seit 1469 mit dem Könige Ferdi-nand V. oder dem Katholischen von Aragon (s. Ferdinand) vermählt,' bestieg nack demTode ihres Bruders, Heinrich's IV., unter Ausschließung ihrer ältern Schwester Johanna,>174 dem Thron von Castilien. Noch bei Lebzeiten ihres Bruders hatte sie die Stände desReichs so zu gewinnen gewußt, daß ein großer Thcil derselben nach dem Tode Hein-rich's IV. sich für sie erklärte; die Zustimmung der übrigen erzwang sie durch die siegrei-chen Waffen ihres Gemahls in der Schlacht bei Toro im I. 1476. Nachdem in solcherWeise die Reiche Castilien und Aragon vereinigt waren, nannten sich nun Ferdinand und3- König und Königin von Spanien. Mit der Grazie und Liebenswürdigkeit ihres Ge-schlechts verband I. den Muth eines Helden, die tiefe Staatsklugheit eines Ministers, denScharfsinn eines Gesetzgebers und die glänzenden Eigenschaften eines Eroberers. Sie way