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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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486
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-L86 Irland (Geschichte)

ein Kanzler für I. beigescllt ist. Seit der Union wird I. im brit. Reichsparlament durch28 Peers und vier Bischöfe im Oberhause und im Unterhause von einer durch die Reform-bill auf l»5 vermehrten Anzahl gewählter Abgeordneter der Grafschaften und Städtevertreten. Dazu wählen in den 32 Grafschaften 60607 Wähler 64 und in 34 Städtrnund Flecken 31545 Wähler 4 l Mitglieder.

Die ersten bekannten Bewohner des Landes waren Galen (s. Kelten), die wäh-rend der Eroberungen der Römer in Gallien und Britannien hier Zuflucht suchten undihr Volksthum in Reinheit erhielten. Die Galen gaben der Insel den Namen Eri»,d. i. die westliche Insel, woraus die Griechen Zerne, die Römer Hibernia bildeten. Indemlangen Zeiträume, wo Britannien röm. Provinz war, fehlen über I. fast gänzlich die ge-schichtlichen Nachrichten. Die zahlreichen irländ. Chronisten, die indeß nicht vor dem lv.Jahrh. schrieben, haben diese frühe Epoche mit den abenteuerlichsten Sagen ausgeM.Ihrer Dtammverwandtschast wegen wurden die Irländer gegen das 4. Jahrh. Scott» ge-nannt, und noch bis ins frühe Mittelalter hinein nennen die abendländ. Schriftsteller dieInsel Großschottland (Scotire msjor). Die alten Iren lebten stammweise unter erbliche»Häuptlingen, besaßen Grund und Boden gemeinschaftlich und cultivirten fast ausschlie-ßend die Viehzucht. Ums I. 430 verbreitete unter ihnen der Glaubensprediger Patrick,ein geborener Schotte, das Christenthum und machte die Schreibekunst und gelehrte Ken»!-niffc einheimisch. Die Ruhe, welche die Insel genoß, während Südeuropa von germ».Horden verwüstet wurde, begünstigte die Entwickelung eines gelehrten Mönchthums.Schon seit dem 6. Jahrh. wurde I. der Sih abendländ. Gelehrsamkeit; aus seinen Klo-sterschulen gingen die Apostel des Festlandes hervor, deren Spuren in den sogcnanntmSchottenklöstern noch vorhanden sind. Diese Mönchsbildung, die wol wenig aus das Volkselbst wirkte, erlosch, als mit dem 9. Jahrh. die Normänner auf ihren Streifereien auch Z-heimsuchten. Im I. 835 eroberten dän. Seeräuber die ganze Insel und zerstörten Kirchmund Stifte. Zwar wurden die Dänen, von den Eingeborenen Ostmänner genannt, im fol-genden Jahre verjagt; allein 849 kehrten die Fremdlinge, von einem Häuptlinge in dm m-nern Fehden zu Hülfe gerufen, um so zahlreicher zurück, ließen sich auf der östlichen Aüsienieder und gründeten 854 das spätere Dublin. Um 853 kam ein norweg. Eroberer, Ola»,nach I., der sich zum Oberkönig aller angesessenen Normänner aufwarf und auch die Ein-geborenen zinspflichtig machte; Waterford und Limerick wurden von seinen Brüder»,Sitric und Jvor, gegründet. Erst zu Anfänge des 42. Jahrh. schüttelten die irländ. Dä-nen das norweg. Joch wieder ab. Nachdem seit Mitte des 10. Jahrh. auch die Ostmänncrdas Christenthum angenommen, wurde 4152 auf der großen Kirchenversammlung zuDrogheda die irländ. Gesammtkirche dem päpstlichen Stuhle unterstellt und unter den vierErzbisthümern das schon von Patrick gegründete Armagh zum Primat erhoben.

Um diese Zeit fingen auch die Normänner in England an, ihre Augen auf I. zu rich-ten. Die Insel zerfiel damals, mit Ausnahme der von den Ostmännern bewohntenKüsten-striche, in vier Königreiche, Leinster, Munster, Ulster und Connaught, deren jedes wiederumin einander untergeordnete, von abhängigen Häuptlingen regierte Stammgebiete getheiltwar. Ein Oberkönig übte eine beschränkte Lehensherrlichkcit über das Ganze. HäufigeKriege untereinander und gegen die Ostmänner, die immer als Feinde betrachtet wurde»,hielten die Eingeborenen in großer Verwilderung und machten sie gegen ausländische Ero-berer schwach. Dermod, Fürst von Leinster, hatte O'Rourke, einem untergeordnetenStammhäuptling von Meath, die Gemahlin geraubt, war deshalb mit Hülfe des Obcrko-nigs, Roderich O'Connor, von seinen Besitzungen vertrieben worden und suchte llb- >n

England Schutz und Hülfe. König Heinrichll. (s.d.), der seit längererZeit die EroberungJ.s im Einverständnisse mit Papst Hadrian 4V. beschlossen hatte, vermochte zwar augen-blicklich die Gelegenheit nicht zu ergreifen, erlaubte aber seinen engl. Vasallen, den Dermodzu unterstützen. Im I. 1469 landeten daher auf I. die engl. Barone Rob. Fitz-Stephenund Mor. Fitz-Gerald mit geringer Mannschaft und setzten Dermod in Math wieder em.Dermod, der seinen Verbündeten die Stadt Wcxford abtrat, hoffte nun die ganze Znl« ^unterwerfen und verband sich zu dem Zwecke noch mit dem Grafen Strongbow von Pem-bpoke, der l i?0 ebenfalls nach I. kam und den Ostmännern Waterford und Dublin ent-