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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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482
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482 Iridium Irland (Geogr. u. Statist.)

In Andalusien, wohin er sich 1790 zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheitbegeben hatte, schrieb er den Monolog „6»rman «I bueno" und eine Satire auf den in denspan. Schulen damals noch herrschenden schlechten lHeschmack in macaron «schein Latein.

Er starb am 17. Sept. 1791. Z. leistete als Dichter, was man ohne poetisches Geniedurch Fleiß und Gewandtheit in der Nachahmung leisten kann, d. h. er brachte es in derKlarheit, Correctheit und Eleganz der Verse zu einer großen Vollkommenheit. Eine Aus-wahl seiner Gedichte gibt Wolf's „bUoreuta cke rimas mociernns csstellnnas".

Iridium, eins der vier Metalle, welche sich im Platinsande finden, und das sowoleinen Bestandtheil der eigentlichen, hauptsächlich aus Platin bestehenden Platinkörner,als der darunter gemengten schweren Schuppen, welche eine Verbindung von Iridium mitOsmium sind, bildet, wurde, mit dem Osmium zugleich, im I. 1803 von Tennant ent-deckt. Dargestellt wird es aus dem in Königswasser unauflöslichen Rückstände des Platin- Isandes, der ein Gemenge von Iridium mit Osmium, Titansäure und Chromeisen ist, undgewöhnlich erhält man es in Form eines nicht zusammenhängenden Pulvers. Sein spcci- !sisches Gewicht ist 23,5. In unfern Öfen ist es unschmelzbar und in keiner Säure, selbst ^Königswasser nicht ausgenommen, auflöslich. Eine wichtige technische Anwendung deffel- ,ben lehrte der Bergrath Frick. Es liefert nämlich dasselbe so tief und rein schwarze, höchst >glänzende Porzellanfarben, daß jede der früher gebräuchlichen schwarzen Porzellanfarbenbräunlich dagegen aussieht, sowie gtaue Porzellanfarben von höchstem Glanze, und dieseFarben werden auS den früher ganz werthlosen Rückständen, die von der Zugutemachungdes Platins in der Petersburger Münze zurückbleiben, in solcher Menge verfertigt, daß sie ^jetzt bereits sehr allgemein in Anwendung sind.

Iris, die Tochter des Thaumas und der Elektra, einer Tochter des Oceanus und derTethys, die Schwester der Harpyien (s. d.), eine jungfräuliche Göttin, ist neben Hermesdie windschnelle Botschafterin der Götter, namentlich des Zeus und der Here, der lehternbesonders bei den spätem griech. und noch mehr bei den röm. Dichtern, und begleitet die .weiblichen Seelen, wie Hermes die männlichen, in die Unterwelt. Schon bei Homer ist sie ^ganz zur mythischen Person geworden und ihre Entstehung aus der Anschauung des Re-genbogens ganz verwischt; denn daß die physische Erscheinung des Regenbogens derMythe zum Grunde liege, ist wol nicht zu bezweifeln. Dem Grundbegriffe nach ist I- dieden Frieden in der Natur herstellende Botin. Dargestellt wird sie als eine schöne, geflü-gelte Jungfrau mit einem Heroldsstab und ejner Blume. — Auch wird der breite, farbigeRing in dem Augapfel Iris genannt. — Iris st eine heißen gewisse Krystalle oderQuarze, welche die Farben des Regenbogens spielen.

Irkutsk, die Hauptstadt in dem gleichnamigen Gouvernement (22300 lüM. mit522500 E.) des russ. Generalgouvernements Ostsibirien, am Zusammenflüsse desZrkukund der Angara, nicht weit vom Baikalsee, nach Tobolsk die wichtigste Stadt in ganz Si-birien und der Sitz eines Erzbischofs, hat 25000 E., darunter eine deutsche Gemeinde miteigener Kirche, die beträchtlichen Handel, vorzüglich mit chines. Maaren, treiben, ein theo-logisches Seminar, ein Gymnasium, in welchem Chinesisch und Japanisch gelehrt wird,ein Seminar für junge Tungusen und Buräten, eine Schiffahrts- und Militairschule,mehre wissenschaftliche Sammlungen, ein Theater, eine große kaiserliche Tuchfabrik und .ansehnliche Branntweinbrennereien. Die warmen Bäder im bargusinischen Bezirk deSGouvernements I., gegen Rheumatismus und Scorbut sehr heilsam, werden häufig besucht.

Irland (lrelanck), bei den Iren Er in genannt, die zweite der beiden großen brit. ^Inseln, ein mit Großbritannien vereinigtes Königreich, auf der Ostseite von dem IrischenMeere, auf den übrigen Seiten von dem Atlantischen Meere umflossen, von Großbritan-nien durch den St.-Georgskanal getrennt, hat einen Flächenraum von 1315 IHM- DieKüste senkt sich auf der Ostseite in sanfte Abhänge, während sie im Westen und Süden zer-rissen und ausgezackt in Buchten und Vorgebirge ausläuft. Ein Theil der Nordküste ist >von hohen Basaltklippen umschlossen, die in dem Riesendamme und demVorgebirgePleas- .kin ihre mächtigen Säulen in das Meer ausstrecken. Die ganze Küste hat zahlreiche unbequeme Häfen, deren man in einem Umfange von 100 geographischen Meilen überzählt. Die Bodenflächc der Insel bildet eine schöne Abwechselung von Ebenen und Hü-

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