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7 (1846) Heim bis Juwelen
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478
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478 Jonische Schule Jphikrates

sen der Alten) im Westen des Peloponneses und endlich den von Arta (den Ambracische»Busen der Alten) an der Küste von Epirus, zwischen Griechenland und Albanien.

Ionische Schule nennt man die ältesten griech. Philosophen, Thales (s.d.), 'Anaximander (s. d.), Anaximenes (s.d.), Heraklit(s.d.) und Anaxagoras(s. d.), die in der Erklärung der Natur eine gemeinsame Richtung verfolgten, weil sie groß- ;tentheils aus Jonien stammten. (S. Griechische Philosophie.)

Jöta ist der griech. Name des Buchstabens I, welcher bei den Griechen, wie auch beiden Römern in der frühesten Zeit, nie als Consonant bettachtet wurde, sondern stets Do-cal geblieben ist. Die Einfachheit dieses Buchstabens, der im Griechischen unter einigenBocalen nur durch ein Häkchen in gewissen Fällen angedeutet wird, das man dann int-»ubscnptum, d. i. das untergeschriebene Iota, nennt, veranlage die sprüchwörtliche Re-densart: „Es fehlt auch kein Jota", d. h. durchaus nichts. !

Jpecacuanha, Brech Wurzel oder Ruhrwurz«!, eins der gebräuchlichsten undausgezeichnetsten Arzneimittel, ist die Wurzel der Oepkaelis lpecaoiank» in Brasilien.Dieselbe wirkt besonders auf die Nervengeflechte des Unterleibs und äußert sich hier in klei-nern Gaben krampfstillend, in größern brechenerregend. Sie wird gewöhnlich in Form desPulvers oder der Infusion gegeben. Vortrefflich ist Dower's Mischung der Jpecacuanha mitOpium, die als?»I vis ipecacuai-bse compositus oder kulvisllo wer! allgemein bekannt ist.

Jphigenia, die Tochter des Agamemnon (s.d.) und der Klytämncstra, nach einerandern Sage eine uneheliche Tochter des Theseus und der Helena, aber von Klytämnestrean Kindesstatt angenommen, sollte, auf des Sehers KalchaS Rath, der Diana geopfertwerden, um die Göttin zu versöhnen, die, erzürnt gegen Agamemnon wegen der von ihmauf der Jagd erlegten, ihr geweihten Hirschkuh, durch Windstille die zur Eroberung Trojas !bestimmte griech. Flotte an dem Auslaufen aus dem Hafen von Aulis zurückhielt. Uii- ^ter dem Vorwände, daß sie mit Achilles vermählt werden solle, wurde sie von ihrer Mutterherbeigeholt rmd zum Altäre geführt. Doch in dem Augenblicke, wo der Opferpriester ihr .den Todesstoß versetzte, war sie verschwunden und statt ihrer lag eine schöne Hirschkuh da, ideren Blut über den Altar strömte; denn Diana hatte sich ihrer erbarmt und sie in einerWolke nach Tauris entführt, wo sie die Gerettete zu ihrer Priesterin machte. Der grau-samen Sitte des Landes gemäß hatte sie hier jeden anlandenden Griechen der Göttin zumOpfer zu bringen. Als nun J.'S Bruder, Orestes (s. d.), in Verzweiflung über den be-gangenen Müttermord herumirrend, hier anlangte, um, nach dem Ausspruche des Orakels,der Diana Bildsäule zu rauben, und ebenfalls der Göttin geopfert werden sollte, erkannteim Tempel die Schwester den Bruder, der diese nebst der Bildsäule der Diana entführteund glücklich in die attische Landgemeinde Brauron bei Marathon brachte, wo I. als Prie-sterin starb und als Tochter des Theseus in die heroische Genealogie des Landes eingetra-gen wurde. Nach Pausanias soll man ihr Grabmal zu Mcgara gezeigt haben. Nach An-dern ist sie gar nicht gestorben, sondern von der Diana zur Hekate (s.d.) gemacht worden;nach noch anderer Sage wurde sie von der Diana mit Unsterblichkeit und ewiger Zugendbegabt und unter dem Namen Oreilochia die Gemahlin des Achilles auf der Insel Leuke.Übrigens behaupten mehre Völker, den Cultus der taurischen Diana durch die I. erhaltenzu haben. Die Sage von der I. in Tauris und ihrem von dort nach Griechenland gebrach- .ten CultuS ist nachhomerischcn Ursprungs. '

Jphlkles, der Sohn des Amphitryon und der Alkmene, der Halbbruder des Hercu-les, den er auf mehren Zügen begleitete, der Gemahl der Automedusa und Vater des Zo-laus (s. d.), starb nach Pausanias nach dem Kampfe gegen die Molioniden, nach Apollo-vor bei dem Zuge des Hercules gegen Hippokoon.— Jphikles oder Jphiklos, einArgonaut, der Sohn des PhilakoS, von der Diomcde oder Astyoche der Vater des Podar-kes und ProtesilauS, war ein ausgezeichneter Wettläufer und berühmt durch seine schönenRinderheerden, die er dem Weissager Melampus schenkte, als dieser ihm miltheilte, wie erseine in der Jugend verlorene Mannbarkeit wiedergewinnen könne.

JphikräteS, einer der vorzüglichsten athen. Feldherren, zeichnete sich zuerst in demböotischen oder korinthischen Kriege von 3S5—387 v. Chr. und dann im theban. von 3 -—362 rheils durch persönliche Tapferkeit, theilS durch Herstellung einerttefflichen Manns-