Druckschrift 
7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
Seite
459
Einzelbild herunterladen
 

Institutionen

Instrument

45 »

lfti»

dcre

tur;

Um,

, 8»kmi-

ij>e-

trez

>tio»

U»d

Utld

bc».

ider

icdkr

vom

ü.s-

stich

cldu

>o>u-

! (losL-t.

cdeü

H>ise

kdst

!»«»

>g->dc l»-hsikNhres-lreis.Ucis!stiulcdeniEnt'

emie

»dc-

das

iuste

äko

lufl.,>ld!»llidieitio»ändet diez bi-tdm

!gadecbemdem> des

reis de franco" u. s. w., dcrcn Herausgabe nur eine gelehrte Gesellschaft von so bedeu-tenden Mitteln gewachsen ist. Auch die Herausgabe des schon von Eolbcrt gestifteten„dcmnud »los sitv-ints", zu welchem indeß Mitglieder aller Akademien beisteuern, fällt größ-tcnthcils dieser Akademie anheim. Die inhaltrcichcn Schriften derselben, die „Memoire?de litter-ltore, tirc? des registres de I'ackldemie de? in?crij>tio»?" (41 Bdc., Par. >717— 1808, - 1 .) werden, sowie die nicht minder wichtigen,Memoire?" der übrigen Akademienseit >889 fortgesetzt. Am allgemeinsten ist die wissenschaftliche Thätigkcit der sendendede» Science? anerkannt. Viel trägt hierzu die Öffentlichkeit ihrer Sitzungen bei, welchegeeignet Ist, selbst einem großem Publicum Interesse an der Behandlung wissenschaftlicherFragen cinzuflößcn. Vgl. über die ^cademie trunyuise P. Pclisson's „klistoue <Ie I'uco-demiesrsny. dezniis ?nn etablissement I 6.35 j»?gu'en 1652 ", fortgesetzt bis >706 vomAbbed'Olivct (Par. 1736 ; 3 . Ausl., 2 Bdc., 1743 , > 2 .) und d'Alcmbcrt's „llistoirodes membre? de I'ncude'niie sruiip. inort? de;»d? 1776 jii?(;,i' en 1771 " (6 Bdc., Par.> 786 , 12.); über die sendende de? iascrchtions Eros de Bozc's „ldistoire de I'ocude-mic de? in?cr!;>tions et de? stelles-Iettres" (3 Bdc., Par. 1746 ) und über die sendendedes Science? Duhamcl's „blistoria rexiue scientiaruin ncndemine" (Par. 1668 und1781 , 4 .); Fontenclle's „blistnire (In renonvellement de I'nckideinie rnvule de? Science?eile? «Inges de ton? Ic? acndeiniciens dezniis co renniivellemcnt" (2 Bdc., Anist. undPar. 1769 — 17 mit verschiedenen Fortsetzungen); ferner Condorcct's „Üloge? de? -icu-dcmiciens morts depni? > 666—1766 (6 Bdc., Par. 1773 — 66 , > 2 .); Cuvicr'S „lie-cned dcs «Inge? bi?t»ri<;nes Ins dun? les seances j»ibl!y>iie? de I'institnt rnzul" (2 Bdc.,Par. > 816 ) und Mignct'S „Melringe?" (2 Bdc, Par. 1844 ). Die Geschichte und Arbci-«m der sänuntlichen Akademien während ihres Bestehens als Institut >765 -1815 ent-halten die ,Memoire? de I'institut nntionnl de? Science? et des nrts" (33 Bdc., Par.> 786 — 1816 , 4 .) und der Didot'sche Kalender unter dem Titel „Institut rozul dekstunce".

Institutionen, s. 6 «r;>us suris, Gajuchund Römisches Recht.

Instruction nennt man die Anweisung, wie sich ein Gesandter u. s. w. zu verhaltenlat. - Über die juristische Instruction s. Proccß.

Instrument, d. i. Werkzeug, heißt in der juristischen Sprache eine mit gewissenFörmlichkeiten aufgcnommcne Urkunde, z. B. Notariatsinstrumcnt. (S. Notariell.)Musikalische Instrumente nennt man alle Werkzeuge, Körper und Maschinen, dieM Klangerzcugung verwendet werden. Nach den verschiedenen Weisen, wie sic intonirt,d h. zum Erklingen gebracht werden, lassen sic sich in viele Elasten thcilcn, nämlich inBlas-, Saiten-, S chlag-und T astinstrumcnte. Die Saiteninstrumente thcilt»>wwieder in Streich- oder Bogeninstrumente (s. d.) und in harfcnartige, und dieBlasinstrumentc in Holz- und Mcssinginstru mente. Eigentlich gibt cs nur zweiArten der Toncrzeugung; entweder ist ein in Schwingung gesetzter fester, elastischer Kör-ttr, oder ein gebrochener Luftstrom das tongcbcndc Element. Als klingende Körper kön-acu die verschiedenartigsten Stoffe in sehr verschiedenartiger Form und Anwendung dic-"m, z. B. Metall- und Darmsaiten, Holz - und Mctallblättchen oder Zungen, gegerbterhicrftlle, Glas - und Mctallglocken u. s. w., die wiederum entweder durch Reibung, wieBio Ion (s. d.), Violonccll (s. d.), Bratsche (s. d.), Violine (s. d.), Gambc(s.d.)»nd H^rm o nica (s. d.); oder durch Reißen, wieH arfc (s.d.)und Guita rrc (s. d.); oderdurch Schlagen mit Hammer oder Klöppel, wie Pianofortc(s. d.), Hackcbrct (s. d.),Pauken (s. d.) und Tamtam (s. d.); oder durch Wind, wie Oboe (s. d.), Ela rincttesd.), Fagott(s. d.), Physharmonica (s. d.) und die Zungcnwcrke in der Orgelff d ), zum Erklingen gebracht werden. Von der zweiten Art sind nur wenigeBlasinstru-Antc, nämlich die Flötc (s. d.), die Schnabelflötc (tlüte douce), das Flag colet (s. d.),d» Czakan und alle Labialstimmen der Orgel. Trompctc (s. d.), Horn (s. d.) undPo-i^^ (s. d.) rechnet man in der Regel zur crstcrn Gattung; ob aber wirklich die Lippenes Bläsers, wie bei den Zungenstimmen, und nicht vielmehr der durch sic gepreßte Luft-mom, wie bei den Labialstimmcn, das eigentliche Agens sei, scheint noch zu erweisen. DieEmen, schon bei den Ägyptern, Hebräern und Griechen bekannten Instrumente warenHarfen- und zitherartigc Saiten-, sowie flöten- und trompctcnartigcBlasinstrnmentc. Gei-