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Institut
erhielt. Die erste von 63 Mitgliedern hatte die mathematischen und Naturwissenschaft!«und entsprach also der früher» Xcallcmio >Ies Science.*. Die zweite von 46 Mitglieder«beschäftigte sich, wie früher dicXcatlemie trmi^aisc, mit der franz. Sprache-und Literatur;die dritte, bestehend aus 46 Mitgliedern, acht fremden Assocics und 36 Correspondcntc«,war für Bearbeitung der Geschichte und alten Literatur bestimmt; die vierte endlich, 2«Mitglieder, acht fremde Assocics und 36 Corrcspondcntcn zählend, war den schönen Kün-sten gewidmet. Zu Anfänge des I. 1514 nahm diese Anstalt den Namen Institut impe-rial an, nachdem sic der Reihe nach Institut national, dann Institut tlcs Sciences, lcttcezet arts und endlich Institut »le Trance geheißen hatte. Die Maßregeln der Ncstauratie«trafen auch das kaiserliche Institut. Mehre seiner Mitglieder, Männer des Convents »uddes Direktoriums, waren den Bourbons persönlich verhaßt; überhaupt war das Institutdem größten Thcile seiner Mitglieder nach liberal und war dies unter Napoleon geblieben.Ludwig XVlII. hielt für gut, die Vorgefundene Einrichtung insofern zu modisicircn, daß derName Institut nur der Gcsammthcit der Akademien verbleiben, jede Classe aber wiederden Namen Akademie annchmcn sollte. So entstanden denn durch die Ordonnanz vom2 l . März >516 I ) die Xcaclömie slun^uise, 2) die 4cu<Iem!e <les iuscriptions kt bkllvs-Icttrcs, 3) die ^cmlcinic tlcs Sciences und 4) die 4ca<lemio tlcs l-eaux-arts. Zugleichfand die Restauration nöthig, viele der bisherigen Mitglieder aus der Akademie, wclebeunter die besondere Protection des Königs gestellt wurde, zu entfernen. Die Julücvolu-kion im I. 1 836 hat in den Akademien keine andere Veränderung hcrvorgcbracht, als daßdie ans Staatsrudcr gekommenen Doctrinaircs die Stiftung einer fünften, Xcallcmie >l«Sciences morales et Politik,»es, bewirkt haben, welche durch Ordonnanz vom 26. Llt.1 832 entstand und 36 Mitglieder zählt.
Die Wirksamkeit aller dieser Anstalten wird nicht wenig erleichtert und gefördertdurch die Preise, welche jede Akademie jährlich zu vergeben hat. Die Xcaklemie t»>w«üetheilt einen jährlichen Preis von >566 Francs für das beste bei ihr cingegangcnc Werk derPoesie oder Bercdtsamkcit aus; zudem ist ihr die Verthcilung von zwei Preisen zu llM»Francs ans der Stiftung des verstorbenen Staatsraths Baron Monthyon übertrage«,von denen der eine für denjenigen armen Franzosen, welcher im Laufe des Jahrs die tu-gendhafteste Handlung auSgcübt, der andere für den Verfasser des den Sitten nützlichsti»popplaircn Buchs bestimmt ist. Die XcallciNie tlcs iuscriptions vergibt einen Jahres-preis von l 366 Francs und einen von Allier d'Autcroche gestifteten numismatischen Preis.Die ^cstlemio <Ies Sciences vcrthcilt einen jährlichen Preis von 3666 Francs, drei Preiseaus Monthyon's Stiftung für Statistik, Mechanik und Erpcrimcntalphysiologie, eine»von Lalande gestifteten astronomischen Preis von l 6666 Francs, auch stehen ihr außerdemnoch eine Menge anderer wissenschaftlicher Preise für wissenschaftliche und industrielle Ent-deckungen, Erfindungen, Verbesserungen u. s. w. zu Gebote. Ebenso besitzt die klcn>löm>e<Ies bsaiix-rtrts viele bedeutende Mittel der Aufmunterung und Belohnung. Die klcmle-mie trsnhiüse ist mit der Ausarbeitung des „Dictionnaire" beauftragt. Nachdem das„Oranil ilictionnitire llc I'ac,»«lemiv tran^., Premiere Partie suivnnt la copie impcumeX—Al" (Par. 1816, Fol.) unterdrückt worden war, erschien das „Dictionnaire äs > «ca-tlemie Iran?." (2 Bdc., Par. 1664, Fol.; 5. Ausl., 2 Bdc., 1768, 4.; neueste Aust,2 Bdc., 1835) mit einer Einleitung von Villcmain, dem gegenwärtig immerwährend!«Sccrctair dieser Akademie. Der Xcaclemie tlcs iuscriptions sind mehre wisscnschastliä>kArbeiten anvcrtcaut. Eine Commission setzt die von den Bcncdictincrn der Congregam«St.-Maur begonnene „Ilistoiro littcraire kill la Ikrauce" fort, die gegenwärtig 21 Bändkumfaßt, deren letzter bis gegen das Ende des >3. Jahrh. geht; eine andere besorgt^„(lollection tie notices ct cxtraits «les mauuscrits cle la I)i6Iiotiie<,ue roz-slc et autres >lilio4liec,ues publigiics", welche bis zum 14. Bande gediehen ist; eine dritte hat cs mitde«Inschriften, Medaillen und Münzen zu lhun; eine vierte ist für die Erhaltung und W-schreibung der Alterthümcr Frankreichs niedcrgcsetzt; eine fünfte leitet die Herausga esolcher Dokumente, welche für die Geschichte Frankreichs von Bedeutung sind. Außerdemveröffentlicht die Akademie noch andere umfangreiche Werke, wie z. B. die „Uwtorwm
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