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Immobil
Impanation
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Fehde mit dem Grafen Plater verwickelt, schrieb er den „Im Irrgarten der Metrik umher-taumelnden Cavalier" (Hamb. 1829). Seine mannhafte ernste Gesinnung läßt sich ambesten aus dem von E. Schenk herausgegebcnen „Briefwechsel Mich.Beer's" (Lpz. 1831)erkennen. Eine hohe Stellung nimmt I. als Romanschriftsteller ein durch seine „Epi-gramme" (2 Bde., Düsseld. > 836), die freilich sehr in der Nachwirkung des Goetheffchen„Wilhelm Meister" befangen und trotz einzelner Vortrefflichkelten keine ganze Kompositionsind, namentlich aber durch seinen komischen, jedoch auch an ernsten Partien und meister-haften Schilderungen aus dem westfäl. Dorflcben reichen Romane „Münchhausen" (4Bde., Düsseld. 1838—39; 2. Aust., 1841). In sorgfältiger Auswahl erschienen seine„Gesammelten Schriften" (11 Bde-, Düsseld. 1834—43).
Immobil heißt der Theil eines Heers, welcher nicht auf dem Feldetat steht und da-her nicht zum Fechten gegen den Feind bestimmt ist.
Immobilien nennt man im Gegensätze von den Mobilicn (s. d.) alles unbeweg-liche äußere Befitzthum, mit Inbegriff der Federungen und Rechte, das nicht fortgeschafftwerden kann (res soll), weil es in einem Theile des Bodens selbst besteht oder doch mitdem Boden so verbunden ist, daß es, ohne seinen Charakter im Ganzen zu verlieren, sichnicht von ihm trennen läßt, z. B. ein Gebäude. Das Im mobiliarvermögen gewährtdieser Unbeweglichkeit wegen und weil die damit vorgehenden Veränderungen meist sogleichin die Augen fallen, in verschiedener Hinsicht eine größere Sicherheit als das Mobiliarver-mögen, die noch dadurch erhöht wird, daß Veräußerungen und Verpfändungen nur untergerichtlicher Autorität vorgenommen werden können. Auch gewährt der Immobiliarbesitzmanche Vortheile, z. B. Befreiung von Cautionen im Proceß. Übrigens sind durch posi-tive Gesetze manche an sich bewegliche Gegenstände den Immobilien gleichgestellt worden,z. B. Schiffe, große Bibliotheken, Waarenlager, hypothekarische Federungen und Realge-rechtsame, auch Staatsrenten, welche im Staatsschuldbuche als unveräußerlich eingetra-gen stehen.
Immunität, abgeleitet vom lat. immunis, d. h. frei von Verpflichtungen gegen denStaat, nennt man die Befreiung namentlich von Abgaben (s. Steuern) und Kriegs-diensten und dann die gewissen privilegirtcn Ständen in bestimmten Fällen zustehendeBefreiung von den allen Staatsbürgern auferlegten Verpflichtungen, insbesondere dieBefreiung der Geistlichkeit (immunitus ecclesmsticu) von dinglichen und persönlichenDiensten und deren Exemtion von dem gewöhnlichen Gerichtsstände. (S. Exemtionen.)
Jmöla, eine Stadt in der vormaligen Romagna, jetzt zur Delegation Ravenna ge-hörig, im Kirchenstaate, an der Straße von Bologna nach Faenza, auf einer kleinen vomSanterno gebildeten Insel, in höchst reizenden Umgebungen, soll das vom Diktator Sullaerbaute koriim OornelH der Römer sein, ist gegenwärtig noch mit Mauern, Thürmen undGräben umgeben und der Sitz eines Bischofs und hat gegen 8666 E., ein altes Schloßund mehre ansehnliche Kirchen, darunter die im modernen Geschmack restaurirte Kathe-drale und die Kirchen der Dominicaner und der Brüderschaft von San-Carlo. Ein haupt-sächlicher Nahrungszweig der Bewohner ist der Weinbau. Der hier bereitete Weinsteinkommt unter dem Namen lartaro Ui Luloz-nu in den Handel.
ÄMöla (Jnnocenzo da), eigentlich Jnnocenzo Francucci aus Zmola, geb. um^94, erlernte die Malerei bei Franc. Francia, dann in Florenz bei Mariotto Albertinellimid wurde in der Folge einer der eifrigsten Nachahmer Rafael's, sodaß er sogar einzelneKafael'sche Figuren und Partien geradezu in seine Gemälde aufnahm. Seine Composi-km ist meist ziemlich einfach und unbedeutend, auch sein Colorit nicht ohne Härte, dagegenW sich in dem oft schönen und kräftigen Ausdruck der Köpfe die Anmuth des Francia er-Anen. Seine Hauptwerke sind Fresken zu San-Michele in Bosco zu Bologna und einigeMarblätter in der dortigen Pinakothek. Er lebte meist in Bologna und starb um 1556.
Impanation wurde im 12. Jahrh. die Meinung Derer genannt, welche, wie Ru-pertus Duitiensts, Abt zu Deutz, und Johann von Paris, den Zusammenhang des LeibesChristi mit dem Brote im Abendmahle, im Gegensatz zu der substantiellen Verwandlung,»ur als ein unsichtbares Hinzutreten der Leiblichkeit Christi zu dem in Gestalt und Wesen
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