Jbykus
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mache», Abdallah aber, Pascha von St.-Jcan d'Acre, von welcher Feste Besitz die Be-Häuptling Syriens wesentlich abhing, nicht auf seine Plane einging, erhielt I. von seinemVater den Auftrag, die Aufgabe mit dem Schwerte zu lösen. Am 29. Oct. 1831 über-schritt nun I. mit dem Landhcerc die ägypt. Grenze, besetzte in kurzer Zeit Palästina, nahmam 25. Mai 1832 St.-Zcan d'Acre mit Sturm, bemächtigte sich dann in reißenderSchnelle ganz Syriens, schlug die Türken am 9. Juli 1832 bei Homs, dann bei Beilan,und am 29. Dec. bei Konich in Kleinasien, bis am Ende die Landung der Russen im BoS-porus seinem Siegeslauf ein Ziel setzte. Unter Vermittelung der europ. Großmächte endetedieser Feldzug damit, daß die Pforte am -i. Mai 1833 nicht nur in die Abtretung Syrienswilligte, sondern auch den Bezirk von Adana unter dem Titel einer Pachtung an I. per-sönlich abtrat. Hierauf begann I. die Organisation der neuerworbenen Provinzen, Hurchdie er sich, wie die gegenwärtigen Verhältnisse Syriens beweisen, große Verdienste erwarb,indem er, wenn auch auf oriental. Weise, Ordnung und Sicherheit der Person und desEigenthums herstellte; als er aber in der Verwaltung Syriens an die Stelle der frühemMilde ein strenges System treten ließ, brach 1834 ein Aufstand aus, sodaß sein Vater ihmzu Hülfe eilen mußte. Zwar ward die Ruhe scheinbar wiederhergestcllt, doch mußte er demVolke wichtige Zugeständnisse machen, und völlige Stillung des Aufruhrs gelang ihm kei-neswegs. Neben diesen fortwährenden Unruhen in Syrien, die hauptsächlich durch die vonZ. cingeführte Conscription veranlaßt wurden, dauerte der diplomatische Krieg zwischenMehemed Äli und dem Sultan Mahmud II. ununterbrochen fort, bis er 1839 zum Waffen-krieg wurde. Mit dem Übergang des türk. Heers unter dem Seraskier Hafiz Pascha überden Euphrat bei Bir, also auf syr.-ägypt. Gebiet, im Apr. 1839, war der Krieg so gut wieerklärt. I. zog sich fortwährend zurück, bis es am 24. Juni bei Nisib zu einer Schlacht zwi-schen beiden Theilcn kam, in welcher das türk. Heer völlig vernichtet und zerstreut wurde.Wiederum wurde I. durch die Auffodcrung Frankreichs, die Feindseligkeiten einzustellen,indem die Großmächte den Streit ausgleichen würden, in seinem Siegeslauf gehemmt.Die Folge davon war, daß, als die diplomatischen Unterhandlungen in Folge von MehemedAli s zu hoch gespannten Federungen zu nichts führten, eine engl. östr. Flotte im Sommer>849 an der syr. Küste erschien, welche die Städte Beirut, Jaffa und St.-Jean d'Acrebombardirte und einnahm, die Gebirgsvölker deS Libanon zu einem allgemeinen Aufstandbrachte und die Ägypter von allen Küstenstellungen vertrieb. So war die Lage J.'s, der sichmit seinem Heer nach Damask zurückgezogen hatte, bei dem immer weiter um sich grei-fenden Aufstande ganz unhaltbar geworden, und er sah sich am .Ende genöthigt, alle seineEroberungen in Syrien auszugeben und den Rückzug nach Ägypten anzutreten, den erauch von DamaSk aus in drei Colonnen durch die Wüste hindurch unter unsäglichen Mü-hen und Verlusten bewerkstelligte. Seit dieser Zeit zog sich I., der in Folge der zwischenseinem Vater und der Pforte getroffenen Vereinbarungen zum Nachfolger des Erstem be-stimmt ist, von den öffentlichen Geschäften, wenigstens scheinbar, zurück und beschäftigtesich lediglich mit der Förderung des Ackerbaues auf seinen Gütern. Erst im I. 1844 trater wieder bei Gelegenheit des ebenso plötzlich gefaßten als wiederaufgegebenen Entschlus-ses seines Vaters, sich von den Geschäften zurückzuzichen und nach Mekka zu begeben, wie-der in den Vordergrund, auf eine Weise, welche vermuthen ließ, daß er heimlich an derSpitze einer Partei stehe, die nichts weniger als übereinstimmend mit Mehemed Ali gesinnt ist.
Jbykus, ein griech. Lyriker und Zeitgenosse des Anakrcon, aus Rhegium in Unter-italien gebürtig, kam um die Mitte des 6. Jahrh. v. Ehr. an den damals sehr glänzendenHof des Polykrates nach Samos. Später, nachdem er mehre Reisen unternommen hatte,kchrte er in seine Vaterstadt zurück, wo er starb. Einer schon im Alterthum verbreitetenSage nach, die auch Schiller in seiner schönen Ballade „Die Kraniche des I." behandelthat, wurde er auf einer seiner Reisen von Räubern überfallen und ermordet. Seine Dro-hung, daß die Kraniche, welche während dieser ruchlosen That in der Luft vorbcizogcn, ihneinst rächen würden, ging zu Korinth in Erfüllung. Als nämlich dort ein Zug Kranichesich sehen ließ, sprach einer der Mörder zum andern: „Siehe da die Rächer deS I.!" Ei-ner der Umstehenden hörte dies und zeigte es der Obrigkeit an, welche die Räuber sogleichfestnehmen und, nachdem sie die That gestanden, hinrichten ließ. Von I. erwähnen die Al-