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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
Seite
372
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Hnyghens

Huysnm

lehrsamkeit und trefflicher Bemerkungen über die Holland- Sprache, das nach des Verfassers Tode I. van Lelijveld und N. Hinlopen mit dessen und ihren eigenen Anmerkung!» ,(-1 Bde-, Leyd. 1782 fg.) von neuem Herausgaben- Nicht minder verdient machte ersiih ^durch die neue Ausgabe derRijmlernnijk" von Melis Stoke (3 Bde., Leyd. 1772, t),welche er mit vielen gelehrten, historischen, antiquarischen und grammatischen Bemerk»gen begleitete, und durch die Sammlung derPrivilegien en Usuckvesten vs» 'I>chsowie durch die erste vollständige Ausgabe von P. Hooft's Briefwechsel (> 7:;8). A»zlieferte er eine metrische Nachahmung derSatiren und Episteln" des Horatius (17??)mehre Trauerspiele, im franz. Geschmacke, und viele andere Gedichte, die nach seinem Tckin einer Sammlung vereinigt wurden (1788).

Huyghens (Christian), lat. Hugeniii?, einer der größten Forscher und Entdecken»den Gebieten der Mathematik, Physik und Astronomie, geb. am II. Apr. > 829 im Haag,'wo sein als Dichter bekannter Vater, KonsiantinH., geb. im Haag >596, RathiOSecretair des Prinzen von Dramen war, erhielt durch diesen den ersten Unterricht undsi>>suchte seit 1617, die Universität in Leyden, um sich der Rechtsgelehrsamkeit zu midi«.Sehr bald aber wendete er sich der Mathematik zu, der er nun sein ganzes Leben widme,Im I. >6-19 begleitete er den Grafen von Nassau nach Dänemark. Nachdem er I6.il di,vorgebliche Quadratur des Kreises, die Gregoire de St.-Vinccnt angegeben hatte, grüntlich widerlegt hatte, ließ er noch in demselben Jahre seine eigene Quadratur des KM Iund der Hyperbel erscheinen. Hierauf machte er 165,5 eine Reise nach Frankreich, ivoajsich, nebst seinem Bruder Konstantin, vorzüglich mit dem Schleifen und Policen der Lins»zu Fernrohren beschäftigte. Nachdem er > 676 seine AbhandlungDe rutiociniis i» l»>!slese", das erste wahrhaft wissenschaftliche Werk über die Wahrscheinlichkeitsrechnung,hatte erscheinen lassen, machte er in den folgenden Jahren mehre Reisen nach England»»!Frankreich. In Paris erhielt er durch den Minister Colbcrt einen ansehnlichen Erhell,und eine Wohnung in der königlichen Bibliothek; auch wurde er Mitglied der Akademie.Nach der Aufhebung des Edicts von Nantes verließ er Paris und kehrte in sein Miniland zurück, wo er fortan in stiller Zurückgezogenheit ganz den Wissenschaften lebte. 2mEntdeckungen erstrecken sich beinahe über alle Zweige der obengenannten WissenschaftDie Optik dankt ihm die Verbesserung der Fernrohre; er verfertigte eine Anzahl derseld»von ungewöhnlicher Größe und schenkte selbst der königlichen Akademie in London mi,deren eines 126 und das andere 136 F. Focallänge hatte. In seiner Abhandlungdem Lichte" stellte er die Undulationstheorie des Lichts auf; auch gab er eine sinnreickk Er-klärung der doppelten Brechung des Lichts im isländ. Krystalle. Er entdeckte lüö'd«größten der sieben Satellitendes Saturn, dessen Umlaufszeit er berechnete, undnaÄcauch den freischwebenden Ring, von welchem Saturn umgeben ist. Um die Matheniatüund Geometrie machte er sich verdient durch seine Complanation der Konoide und Sphäreseine Methode, die Nectification der Curven auf die Quadratur derselben zurückzufühmsowie durch seine Quadratur der Ciffoide; durch die Auffindung der wahren Gestalt dcKettenlinie, durch die Auffindung der Tautochrone, durch die so wichtige ErfindungAusbildung der Theorie der Evoluten und durch seine Propositionen über die Centrifuga-kraft derjenigen Körper, die sich in der Peripherie eines Kreises bewegen. Sein Hauet»»dienst aber besteht in der zuerst von ihm vorgeschlagenen und ausgeführten Anbringung ioPendels an die Räderwerke der Uhren, wodurch diese einen sichern und gleichsinnig!)Gang erhielten. Er war cs auch, der die Länge des einfachen Secundenpendels als Nnmallängenmaß vorschlug und zugleich zeigte, daß die Länge selbst das einfachste und sicher!!Mittel gibt, die wahre Größe der Schwere der Erde oder, was damit genau zusamimhangt, den Raum zu bestimmen, welchen die auf der Oberfläche der Erde frei fallenden Kör-per in der ersten Sekunde zurücklegen. .Er starb im Haag am 8. Juli > 695. Die^ollsiamdigste Ausgabe seiner Werke besorgte s'Gravesande (1 Bde., Leyd. 172 t; Amst. >728,Huysum (Jan van), der ausgezeichnetste Blumen- und Fruchtmaler desgcb. zu Amsterdam 1682, wurde von seinem Vater, Justus H-, einem Gemäldehaun-und sehr mittelmäßigen Maler, vorzugsweise zum Landschaftsmaler gebildet und Mals solcher der Manier des in Holland sehr geschätzten Nie. Piemont. Erst im reifernMst

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