echs>
rkm>
exc!"
Alüj
wj
Tck
kam ^ha-g'
ndü>
dmir
»vlü.
'> > d>>
^rüiid
IrkiA
wl>!I>
S'lW
iiuinzld I»!i ^belull.dkM.
Sri»!
lilfR
csch»
> urii,,K-
btL-
7> dl
>LÄc
enirik
arid
'Ühlil
alt dc
«zue
iftz^
axt-n
mgiös
imigc
§W
ichciß
MMi"
:nöl^
ollski»'
!S,4
^hlb
sänbln
> folg««W
Hveen Hyaden 373
fing er an, Blumen- und Fruchtstücke zu malen. In seinen Blumen, die er abweichend»on der bisherigen Manier, zuerst auf Hellem Grunde darstellte und die noch schöner undwahrer sind als seine Frücbtc, übertraf er an Weichheit und Frische, an Zartheit und Lebendigkcit der Farben, an Feinheit des Pinsels im Ausdrucke des Saftigen und in den treffend-sten Abstufungen des Lichtes alle seine Vorgänger, und in den Thautropfen und Insekten,die er dazu malte, wußte er die Natur in der höchsten Wahrheit und Lebendigkeit wiederzu-geben. Seine später» Arbeiten sind aber fast insgesammt flüchtiger als die früher«. Aufdie Bereitung seiner Farben und Öle wendete er eine außerordentliche Sorgfalt und hieltdieselbe sehr geheim. Niemandem gestattete er, ihn malen zu sehen, aus Besorgniß, daß seineTechnik ihm abgelauscht werde. Unglückliche Umstände, besonders die Gefallsucht und Ver-schwendung seiner Frau und die schlechte Aufführung eines Sohnes, machten ihn in denletzten Lebensjahren tiefsinnig. Er starb zu Amsterdam 1749, ohne Vermögen zu hinter-lassen, obgleich er sich für jedes seiner Bilder 199l!—1499 Fl. bezahlen ließ. Meister-stücke von ihm finden sich in den Galerien zu Wien, München, Dresden und besonders inPetersburg. — Er hatte drei Brüder, die ebenfalls Maler waren. Justus van H. warSchlachtenmaler, starb aber schon im 22. Lebensjahre. Nikolaus van H. war ebenfallsein guter Künstler, doch ist von seinen Lebensumständen nichts Näheres bekannt. JakobvanH., der >721 nach London ging, wo er >749 starb, copirte die Blumen-und Frucht-siücke seines Bruders Jan in so täuschender Weise, daß sie zu hohen Preisen bezahltavurden.
Hveen, eine kleine zu Gothland gehörige Insel im Sunde, ist besonders als der Aufent-haltsort Tycho de Brah e's (s. d.) berühmt, dpr damit 1579 vom Könige Friedrich ll. vonDänemark belehnt wurde. Das von ihm zu einer Sternwarte eingerichtete Schloß Ura-nienburg, welches er bis 1597 bewohnte, liegt jetzt in Trümmern. Im I. 1658 wurde dieZnsel von Dänemark an Schweden abgetreten.
Hyacinthe ist der Name einer Pflanzengattung aus der Familie der Liliaceen. Diegewöhnlichste von den Blumisten mit unzähligen Spielarten vermehrte Art, dieorienta -lische Hyacinthe, wächst inKleinasien, Syrien und Persien wild, und ist seit länger alseinem JahrhundertEegenstand einer sehr beliebten, in Hartem (s.d.) so in das Große ge-triebenen Cultur, daß einzelne der dortigen Handelsgärtner jährlich für 29—39999 Fl.absetzen. Die Zucht im Topfe ist nicht schwer; manche Erfahrung setzt aber die Zucht imLande voraus, zumal wenn es darauf ankommt, ältere Varietäten unverändert zu erhaltenund zu vermehren, oder neue zu erzeugen. Vgl. Bosse, „Handbuch der Blumengärtnerei"(Hannov. 184 l). Die schönsten, mannichfachsten, aber auch theuersten Hyacinthen kom-men von Holland aus in den Handel; weit geringer sind die in Berlin gezogenen Sorten,wo die Zucht gleichfalls im Großen betrieben wird.
Hyacinthus, der Sohn des spartan. Königs Amyklas und der Diomede, war einZüngling von außerordentlicher Schönheit und wurde vom Apollon und Zephyrus, vonlehterm jedoch ohne Erhörung, geliebt. Um sich für seine Zurücksetzung zu rächen, lenkteZephyrus, als Apollon seinen Liebling im Diskuswerfen unterrichtete, den vom Apollongeworfenen Diskus gegen den Kopf des H-, sodaß dieser entseelt zu Boden stürzte. Da ihnApollon nicht mehr ins Leben zurückzurufen vermochte, ließ er, um wenigstens das Anden-ken an den Geliebten zu verewigen, eine Blume, bezeichnet mit den Klagelauten «?, ausseinem Blute entsprießen. Diese Blume, welche nach Andern aus dem Blute des Ajax ent-standen sein soll, ist nicht unsere Hyacin the (s. d.), sondern entweder die blaue Schwert-lilie (ins soetitlissiiiii» l..) oder der Gartenrittersporn (llelpiilliiuin .äjucis I..). H. zu Eh-ren feierte man in Sparta und zunächst in Amyklä ein dreitägiges Fest, Hyacinthiagenannt, welches auch noch in der röm. Kaiserzeit mit großem Pomp begangen wurde. -Hyacinthus, der Sohn des Pieros und der Muse Klio, und der Liebling des thrastschenSängers Thamyris, gab das erste Beispiel von Knabenliebe. Auch auf ihn wird die Mythe»vn dem Ende des spartan. H. übergetragen. *
Hyäden oder Hyäd es sind Nymphen, deren Zahl, Namen und Abstammung ver-schieden angegeben werden. Hesiod führt fünf Hyaden ass den Chariten ähnliche Nymphenan, Thales zwei, Pherecydes sechs, welche nach diesem vom Zeus den Bacchus zur Pflegerrhielten und später von jenem unter die Sterne versetzt wurden; nach Euripides sind sie