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der die „blssszs, morst, politiosl sixl titersrx" (Edinb. 1712; neue Aufl-, Lond. 17 <18;deutsch von Tennemann, Jena 1793) folgten. Im I. 17-15 wurde er Führer des jungen ^geisteskranken Marquis von Annandale und sodann Secretair des Generals Sinclair aufdessen Expedition an die franz. Küste und der Eesandtschaftsreise nach Wien und Turin,nachdem seine Bewerbung um das Lehramt der Moralphilosvphie zu Edinburg am Wi-derstande der wegen seines Skepticismus wider ihn eingenommenen Geistlichkeit gescheitertwar. In Turin arbeitete er den ersten Theil der oben genannten Abhandlung um und ließ ^ihn unter dem Titel „Laguirz coueorning kumai» unlierstaiillilig" (Lond. 1718; deutschvon Tennemann, Jena 1793) erscheinen, worin er seinen Skepticismus am vollständigste»entwickelte. JmJ. 1751 nach Schottland zurückgekehrt, gab er seine „17m,mi-) concornmztlle priuciples ok morsts" (Edinb. 1751) heraus, in der er genauer als seine Vorgängerden Grundsatz des moralischen Sinnes suchte, indem er das sittliche Gefühl als Beweg-grund des sittlichen Handelns ansah und, den Charakter des Tugendhaften in den Besitzsolcher geistiger Eigenschaften setzte, welche uns oder unfern Mitmenschen nützlich oder an-genehm sind. Auch erschienen von ihm „Uolitical Ui^courze»" (Lond. 17 52), eine Samm-lung seiner „Lssaxs sust treutisor »» severul subjeds" (1 Bde., Lond. 1755; neue Aust.,
2 Bde., 1819), und die „Xutorsl bistur^ ok religiou" (Lond. 1755) in freigeisterischemSinne seines Jahrhunderts. Der Umstand, daß er 1752 Aufseher der Advocatenbibliothekin Edinburg geworden war, veranlaß» ihn zu geschichtlichen Forschungen. Er schrieb zu-nächst 1751—56 die Geschichte Englands seit der Thronbesteigung des Hauses Stuart,I75S die Geschichte des Hauses Tudor und 1761 die Darstellung über die frühem Perio-den der engl. Geschichte. Das Gesammtwerk erschien dann als „Historz- ok LnglamI fron,tbo iuvasion okäul. <7osi,r to tlre revolntion 1688" (6 Bde-, Land. I 763, 1. und äst.; in ,einer Prachtausgabe von Bowyer, I vBde., Lond. 1791 fg., Fol.; mit Smollet's Fort-setzung, 13 Bde., Lond. >796; deutsch von Dusch, 6 Bde., Bresl. 1762 — 71). Zm Z.1763 begleitete er den Grafen von Hertford als Gesandtschastssecretair nach Paris, undnach seiner Rückkehr wurde er 1767 Unterstaatssecretair, legte aber zwei Jahre darauf die-ses Amt nieder und starb zu Edinburg am 25. Aug. 1776. Nach seinem Tode erschiene»seine Autobiographie (engl., Lond. 1777; lat. 1787, 1.) und seine „visluAues covcernmgnaturr»! religioi," (Lond. 1779; deutsch, Lpz. 1781). Vgl. F. H. Jacobi, „Dav. H., überden Glauben, oder Idealismus und Realismus" (Bresl. 1787).
Hume (Joseph), ein bekanntes engl. Parlamentsmitglied, grb. >777 zu Montrostin Schottland, wurde auf dasiger Stadtschule gebildet und besuchte, nachdem er bei einemWundarzte die Lehrzeit bestanden hatte, aus eigenem Antriebe die in sein Fach einschlagen- !den Vorlesungen an der Universität zu Edinburg. Als ein armer Militairchirurg ging er1799 nach Ostindien; als ein wohlhabender Mann kehrte er 1 808 zurück, worauf er Por-tugal und die Südprovinzen des osin-an. Reichs bereiste. Im I. 1812 gelangte er inS Un-terhaus, wo er sich bald als strengsten Gegner aller Staatsausgaben erwies, von deren ^dringendster Nothwendigkeit er sich nicht überzeugen konnte. Im I. 1 826 wählte ihn dieGrafschaft Aberdeen, 1 830 die Grafschaft Middleser zu ihrem Parlamentsmitglied,» Msolches kämpfte er in vorderster Reihe für die Reformbill, wurde im reformirten Parla-mente ein Haupt der Radicalcn und erdrückte durch sein Gewicht im I. 183 5 den Orange-bund. Bei der Wahl für Middlesex im I. >837 fiel er durch; dafür wurde er aufO'Con-irell's Verwendung von der irischen Stadt Kilkenny gewählt. Mit O'Connell entzweite ersich 1 839 in Folge der Abstimmung vom 7. Mai, welche den Austritt des MinisteriumsMelbourne, obschon nur auf wenige Tage, veranlaß». Gegenwärtig sitzt er für den schof-Flecken Montrose im Unterhause, fortwährend ein scharfer und gefürchteter, wenn auchbisweilen kleinlicher Rechenmeister.
Hummel (Joh. Nepomuk), einer der ausgezeichnetsten Klavierspieler und Compo-nisten der neuern Zeit, geb. zu Presburg am l l. Nov. 1778, erhielt den ersten musikali-schen Unterricht durch seinen Vater, Ios. H. Als letzterer 1785 von Schikaneder als Ka-pelldirector nach Wien gezogen wurde, erregte des Knaben Talent Mozart's Jvterrffe >"dem Grade, daß er ihn in sein Haus und unter seine Leitung nahm. Schon I 7 v 6 mach >er mit seinem Vater Kunstreisen durch Deutschland, England und Holland. Zum Jung-