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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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326 Hug Hügel (Karl Alex. Anselm) l

sieht, die sich hauptsächlich durch Schmerz bei der Bewegung des Hüftgelenks offenbart,aber übrigens von dem freiwilligen Hinken (s. d.), den Vereiterungen, Absccffen, Ge-schwülsten des Hüftgelenks u. s. w. sich durch manche Symptome unterscheidet und oft nur -in einer krankhaften Affcction des H ü ft n e r v e n (»orv.m isclnsllicus) ihren Grund hat

Hllg (Joh. Leonhard), Domherr und Professor der katholischen Theologie an derUniversität zu Frcibnrg, ein durch Gelehrsamkeit und kritischen Scharfsinn ausgezeich-neter Theolog, geb. zu Konstanz am l.Juni >763, bildete sich thcils auf dem Gymna-sium und Lyccuni daselbst, thcils auf der Universität zu Freiburg, thcils auf Reisen ans,die ihn nach Wien, Paris, Nom und Neapel führten. Im I. 1789 zum Priester geweiht,übte er eine Zeit lang die praktische Seelsorge, wurde jedoch schon >791 als Professor dirTheologie nach Freiburg berufen, und hat seitdem in dieser Stellung sowie als einflußreichesMitglied des Domcapitels ununterbrochen gewirkt. Die Schrift, der er zumeist seinen Rnf ^verdankt, ist die in das Englische und Französische übersetzteEinleitung in die Schriftendes Neuen Testaments" (2 Bde., Stuttg. 1808; 3. Ausl., >820), in der er mit einem bc-wundernswerthen Scharfsinn die Resultate der Kritik zu bekämpfen und viele längst ver-altete Annahmen zu stützen versucht hat. Außerdem erwähnen wir von seinen SchriftenDie Erfindung der Buchstabenschrift, ihr Zustand und frühester Gebrauch im Altcrthumc"(Ulm I80l); dieUntersuchungen über den Mythus der berühmtesten Völker der alten ^Welt" (Freib. >812); die SchriftÜber die äginetischen Tafeln" (Frcib. 1835); seinenpseudonym erschienenenKatechismus" (Frcib. 1836) und seinGutachten über das Le-ben Zesu von D. F. Strauß" (2 Bde-, Freib. 183033).

Hügel (Ernst Eugen, Freiherr von), Gcnerallieutenant, Geh. Rath und Comman-dant des würtemberg. Armcccorps, auch lebenslängliches Mitglied der Kammer derStan-deshcrren, früher Kricgsministcr, geb. zu Ludwigsburg am 26. März 1773, ist der Sehndes würtemberg. Generalfeldzeugmcisters Freiherr» von H., dessen edler HumanitätSchubart in seinenGedichten aus dem Kerker" ein ehrendes Denkmal gesetzt hat. Vonfrüher Jugend an zum Militairstande bestimmt, trat er 1785 als Fahnenjunker ei» und ,nahm als solcher und später als Lieutenant an dem Unterrichte in der Karlsschule Theil.

Er machte die Feldzüge von 17921800 mit, wurde 1793 Oberlicutenant, I 800 Hauxt-mann und 1806 Major. Während des Feldzugs von 1806 auf 1807 war er als Militair-commissar in das franz. Hauptquartier connnandirt und wohnte den Schlachten von Pnl-tusk, Wilkenberg, Eylau, Gutstadt, Heilsbcrg und Friedland bei. Im I. 1807 wurde erinnerhalb sechs Monaten Obcrstlicutenant, Oberst und Gcneralquartiermeistcrlicutenant.Bei dem Ausbruche des Kriegs von 1809 wurde er von neuem in das Hauptquartier Na-poleon's gesendet, wohnte den Schlachten von Abensbcrg, Landshut, Eckmühl, Aspern undWagram bei und kehrte als Generalmajor zurück. Noch gegen Ende desselben Jahres er-folgte seine Ernennung zum Brigadier der Linicninfanterie. Den Feldzug von 1 812 machteer als Brigadier mit. An den Schlachten von Smolensk und MosaiSk hatte er rühmlichenAntheil. Auf dem Rückzuge aus Rußland beim Übergange über die Bcreszina fast erlie-gend, sah er sich, nachdem er doch noch glücklich die Heimat erreicht hatte, genöthigt,wegen seiner geschwächten Gesundheit im Aug. 1813 seine Entlassung zu nehmen. J»>Kriege von >815 trat er wieder in Activität, wurde in das Hauptquartier Wellington scommandirt, machte die Schlacht bei Waterloo mit und fungirte dann während der Frie- .densunterhandlungen als würtemberg. Gesandter bei den verbündeten Monarchen in Pa- 'ris. Nach seiner Rückkehr wurde er 1816 Generallieutenant und Vicepräsident dcs äiricgs-departements und nach dem Regierungsantritte des Königs Wilhelm 1817 Präsident des !Kriegsministeriums. Als solcher hatte er einen wesentlichen Antheil an der neuen Tr- ^ganisation des würtemberg. Armeecorps. Im I. 1820 wurde er vom Könige zum Mit- Iglied der Kammer der Standcsherren erwählt. Nachdem er 1829 das Kriegsministeriumübernommen hatte, ließ er sich besonders die Bearbeitung des administrativen Thcils der IKriegsdienstordnung sehr angelegen sein. Auf sein Anstichen wurde er im Sept. 1832seines Ministeriums enthoben und in Ruhestand versetzt.

Hügel (Karl Alex. Anselm, Reichsfteiherr von), ein berührüter Rasender, wurdeam25. Apr. 1796 zu Negensburg geboren, wo sein Vater, Aloys, Neichsfreihcrr

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