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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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318
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318 Hubertus Hübner (Joh.)

ster Übersetzungsversuch mußte fast ganz von ihrem Gatten umgearbeitet werden. Der ge<lungene Schluß, welchen sieLouvet's Roman „vivorc-r Necessaire" hinzufügte, veranlaßtsic selbst als Schriftstellerin auszutreten; doch erschien Alles, was sie bis zu ihres Gatten 'Tode arbeitete, unter dessen Namen. Der Tod desselben im I. 1804 zerstörte ein fast ideo-lischcs häusliches Glück, welches wenige Monate vorher durch eine sichere, bürgerliche Stel-lung noch fester begründet worden war. Hierauf lebte sie bis 1814 bei ihrem Schwieger-sohn, einem angesehenen Beamten in Baiern, wo sie zum Unterhalte der Ihrigen ihre lite-rarischen Arbeiten fortsetzte, dann wendete sie sich nach Stuttgart, wo sie seit >81!) die Re-dactivn des „Morgenblatts" besorgte, und 1824 nach Augsburg, wo sie am 15. Juni >829starb. Fortwährend und in jeder Lage der thätigsten Häuslichkeit ergeben, war sie ganz ei-gentlich eine Schriftstellerin für Frauen. „Forster's Briefwechsel" gab sie nebst Nachrich-ten von seinem Leben (2 Bde., Lpz. 1828—29) heraus. Ihre „Erzählungen" erschienen ,nach ihrem Tode in einer von ihrem Sohne, Victor Aimc H., veranstalteten Samm-lung (6 Bde., Lpz. > 830—33).

Hubertus, der Heilige, Bischof zu Lüttich, aus einem erlauchten Geschlecht« Aqui-taniens entsprossen, war anfangs Hofmeister des fränk. Königs Theoderich und vermähltmit der herrlichen Floribanc, welche ihm einen Sohn Floribcrt gebar, der in der Folgesein Nachfolger auf dem Bischofssiuhlc wurde. Aus Trauer über den Tod Floribane's undauf Zureden seines Freundes und Lehrers, des Bischofs Lamprecht von Mastricht, zögetsich in das Stift Stablo zurück. Als dieser letztere in Lüttich den Märtyrertod erlittenhatte, wurde H. zu seinem Nachfolger gewählt. In Lüttich errichtete er zu Ehren des heil.Lamprecht eine Kathedrale und starb 7 27. Biele Jahre später wurde sein Körper noch un-versehrt gefunden und 327, nachdem H. heilig gesprochen worden war, in dem Bencdicti-nerklostcr Ardennc, welches seitdem den Namen St.-Hubert erhielt, beigesetzt. Zum Pa-tron der Jäger wurde H. in Folge der Sage, daß er selbst früher ein leidenschaftlicher Jä-ger gewesen, einst aber, durch die Erscheinung eines Hirsches mit einem Kreuze zwischengoldenem Geweih gewarnt, sich einem beschaulichen Leben zugewendet habe. An seinem ,Namenstage, 3. Nov., wurden, als zum Schlüsse der hohen Jagd, ehedem an Fürstenhö- .fen große Jagdseste veranstaltet. Auch wurden ihm zu Ehren im spätern Mittelalter mehrtRitterorden, z. B. der bairische (l 444 durch den Herzog Gerhard V. von Jülich), der böh-mische und der kurkölnische gestiftet.

Hubertllsburg, ein königliches Jagdschloß nahe bei dem Dorfe Wermsdorf, indem Kreisdirectionsbezirke Leipzig, wurde 1721 vom nachmaligen Könige und Kurfürst!»August lll. noch als Prinz mit großem Aufwande erbaut, 1718 von ihm erweitert undverschönert, im Siebenjährigen Kriege aber, gleichsam zur Sühne für die Verwüstung beiSchlosses Charlottenburg, durch die Preußen bis auf die katholische Kapelle größtenteilszerstört, nachher zwar wiederhergestellt, doch nicht in seiner frühern Pracht. Die dom1774 angelegte königliche Steingutfabrik wurde 1834 mit dem Vorbehalte, daßdieselbtfortgeführt werde, verkauft. Hauptsächlich wird das Schloß gegenwärtig benutzt als Lon-desgefängniß zur Verbüßung längerer Gefängnißstrafen, als Landcshospital (seit I8ZS)für Personen beiderlei Geschlechts und als weibliches Arbeitshaus. Einen europ. Namenerlangte das Schloß, das schon früher in weiten Kreisen durch die daselbst abgehaltenenglänzenden Jagdfeste und Parforcejagden berühmt geworden war, durch den daselbst a« ,

15. Febr. 1703 von Preußen, Ostreich und Sachsen Unterzeichneten sogenannten huber-tu sburger Frieden, welcher den Siebenjährigen Krieg beendigte, nachdem zu Paris am10. Febr. 1763 zwischen Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal der Friede zuStande gekommen war. Der Hubertusburger Friede befestigte die Stellung Preußens un-ter den ersten Mächten Europas. Die Kaiserin Königin Maria Theresia entsagte in dem-selben allen ihren Ansprüchen auf die in den Friedensschlüssen zu Breslau und Berlm1742 an Preußen abgetretenen Provinzen, Schlesien und Glatz; Friedrich der Großegodem König von Polen und Kurfürsten von Sachsen sein Kurfürstenthum zurück; der dre.ner Friede von >745 wurde bestätigt und das Deutsche Reich namentlich in den hubertuburger Vertrag mit eingeschlossen. ,

Hübner (Joh.), ein verdienter Schulmann und Schriftsteller des I8.Jahrh., g

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