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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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274
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Homer

P^-ris, als Bankhaltern, einen dreißigjährigen Pachtcontract, der dieselben zugleich zm-Aufführung eines palastähnlichen Curhauses verpflichtete, das >8-13 eingemeiht wurde,und dessen Umgebungen im Sommer eine prächtige Orangerie ziert, welche die Cursaali-Pächter vom Kurfürsten von Hessen für eine sehr bedeutende Summe erkauften. Im 12.Jahrh. waren die Dynasten von Eppstein Besitzer des Schlosses und der Herrschaft Hom.bürg, von deren Burg der noch vorhandene hohe weiße Thurm des Residenzschlosses hn<rühren mag. Vgl. Pauli, „H. und seine Heilquellen" (2. Aufl., Franks. 1844).

Home (Sir Everard), einer der ausgezeichnetsten Wundärzte und Physiologen, geb.1758, der Sohn eines Arztes in Edinburg, genoß den Unterricht des berühmten Anato-men Hunter (s. d.), der später sein Schwager wurde, den er vielfach bei seinen Vorträ-gen und in seiner Praxis unterstützte und dessen sämmtliche Schriften, nachdem derselbeverstorben, von ihm herausgegeben wurden. Er erhielt die Professur der Anatomie undChirurgie am königlichen Collegium der Wundärzte zu London, wurde dann Präsidentdesselben, Direktor des St.-Georghospitals, 1813 zum Baronet und Leibarzt des Prinz-Regenten erhoben und starb, nachdem er über 40 Jahre mit großem Erfolg in London prak-ticirt hatte, am 31. Aug. 1832 zu Chelsca. Die Mehrzahl seiner Schriften, die sich aufvergleichende Anatomie, Physiologie und Chirurgie beziehen, findet sich in den „Uiülnso-pbicsl trsvsactioris" von 1795 an. Die Beschuldigung, daß H. Hunter's nachgelassen!Manuskripte unterdrückt und dessen Entdeckungen für die seinigen ausgegeben habe, istunerwiescn. Unter seinen Werken von größerm Umfange sind besonders hervorzuheben„ib-sctures on komparative snstomx" (6 Bde., Lond. I 81 — 28); „Uraetical observs-tion8 on tde treatment of »trietures in tiie uretlira" (3 Bde., 4. Aufl., Lond. 1821);„kractical observation« on treatment of uleer« on tiie leg«" (Lond. 1 797); „Obsens-tion« of tiie cancer" (Lond. 1805) und „kracticsl ot>8ervation8 on tiie treatment oktbetiisea««« of tiie pro«tate glanci" (2 Bde., 3. Aufl., Lond. 1822).

Home (Henry), Lord Kaimes, ein berühmter philosophischer Schriftsteller, geb>1696 zu Kaimes in der Grafschaft Berwick, wurde in Edinburg 1724 Advocat, >152Assisenrichter und 1763, mit dem Titel Lord Kaimes, einer der Oberrichter von Schott-land, als welcher er 1767 die Untersuchung gegen Douglas führte. Er starb am 27. Dm1782. Von seinen zahlreichen Schriften sind am bcmerkenswerthesten „L«8a>8 ootbej>rino>ple8 of moralitz- anck natural religio«" (Edinb. 17 51; deutsch Von Rautenberg,2 Bde., Braunschw. 1768), in welchen er den von den engl. Philosophen angenommene»Grundsatz des moralischen Sinnes weiter verfolgte; „tt^torical law" (Edinb. 1759) und,,'Ltie principls« of oquit)" (Edinb. 1760, Fol.), wo er die Grundsätze der Philosophieund Politik auf die Rechtswissenschaft anwcndete; „Element« ok criticmm" (3 Bde.,Edinb. 1762—65; deutsch von Meinhard, Lpz. 1765; 3. Aufl., von Schatz, 3 Bde.,1790—91), ein Werk, das als eine psychologische Theorie des Geschmacks im Geiste sei-nes Zeitalters und der philosophischen Schule in England angesehen werden kann und inDeutschland lange als Richtschnur gegolten hat; „8Letcile8 on tiie instar^ of wem" (2Bde., Lond. 1774, 4.; 3 Bde., >807; deutsch von Klausing, 2 Bde., Lpz. 1775-83),eigentlich eine Sammlung von Gemeinplätzen, die aber nichtsdestoweniger die Aufmerk-samkeit des Gesetzgebers, Politikers und Sittenlehrers in gleichem Grade verdient; undendlich „Hie gentlsman farmer" (Lond. 1777). Sein Leben hat Lord Woodhouse be-schrieben (2 Bde., Lond. >807).

Homer, der älteste und gefeiertste Dicktername des griech. Altcrthums, der Bat«der Dichtkunst, war der gewöhnlichen Sage nach ein Sohn des Mäon, daher er auch derMäonide genannt wird, und stammte, wie sich mit ziemlicher Bestimmtheit Nachweisenläßt, aus Jonien in Kleinasien oder aus einer der nahegelegcncn Inseln, unter denen man infrüherer und neuester Zeit sich namentlich für Chios entschieden hat. Andere dagegen se-tzen den Ursprung der Homerischen Gesänge in das curop. Griechenland und zwar in denPeloponnes. Überhaupt aber ist sein Ursprung und übriges Leben mit einer Reihe von fa-belhaften Erzählungen durchflochten und ausgeschmückt, unter denen die Nachrichten überseine Blindheit, über seine Lehrer und Reisen den ersten Platz einnehmen. Um die Eh«seiner Geburt stritten, wie die Alten selbst berichten, sieben Städte, die in folgendem Hcxa<