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7 (1846) Heim bis Juwelen
Entstehung
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Holz

Holzbock

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statt erhalten, mit allen von ihr gebrauchten Geräthschaften und einigen ihrer Stickereien.Auch findet man hier noch das Cabinet, in welchem im Beisein der Königin ihr GünstlingNizzio (s. d.) durch die Verschworenen Darnley's, der mit diesen durch eine Fallthüre aufdem daranstoßendcn Gange eingedrungen war, nicdergestochen wurde. Das Zimmer derKönigin bewohnte >745 kurze Zeit der Prätendent Karl Eduard (s. d.), und gleich dar-auf nach der Schlacht bei Culloden der Herzog von Cumberland (s. d.). Später warder Palast zweimal, 1795—99 und > »59—32, der Zufluchtsort der aus Frankreich ver-triebenen Bourbons. Außer diesen historisch-merkwürdigen Räumen, die namentlich ausW. Scott's Schilderungen bekannt sind, ist das Schloß fast ganz zu Kasernen, Munitions-und Waffcnmagazinen eingerichtet. Übrigens werden in dem sogenannten Kronzimmcr die181» aus der Verborgenheit gezogenen schot. Kroninstgnien aufbewahrt.

Holz nennt man die aus Markfasern (Spiegelfasern) und Längenfascrn (gestrecktenZellen und Spiralgcfäßen) zu einem festen Ganzen verwachsene Pflanzenmasse, deren äu-ßere Bedeckung, die Borke, in dcrJugend aus Oberhaut,Rinde und Bast besteht, welche ersiereim Alter häufig verloren geht. Das Wachsthum des Holzes geschieht von außen durchBildung neuer Mark - und Längenfasern unter dem Baste, eine Bildung, welche jährlichim Sommer stattsindet, gegen den Herbst immer mehr abnimmt und bei den meisten Holz-arten erkennbare Ringe zur Folge hat, welche in der Kunstsprache Jahresringe heißen undaus deren Anzahl sich das Alter des Stammes erkennen läßt. Doch sind die Jahresringebei den fester» Holzarten weniger sichtbar als bei den weichern. Gewöhnlich nennt man djejüngsten dieser Ringe den Splint, der sich duzrch blasse Farbe und mindere Festigkeit vomübrigen Holze unterscheidet. Die nächsten Jahresringe um das Mark nennt man dasKernholz, das sich durch eine dunklere Farbe vom übrigen Holze unterscheidet. DasMark selbst besteht aus Zellgewebe, welches nur im ersten Jahre seiner Entstehung thätigund zur Bildung des jüngsten Triebes unentbehrlich ist, dann aber abstirbt und vertrocknet.Das Holz wird zu sehr verschiedenen Zwecken angewendct, als Brenn - und Baumaterial,zur Anfertigung allerlei Geräthe,Instrumente u.s.w., zur Kohlen-, Kienruß-, Thcerbren-nerci, Potasche - und Pechbereitnng; auch dienen einige Hölzer als Farbestoff, andere ha-ben medicinische Eigenschaften. In Folge der sich mehrenden Bevölkerung, der vielen Neu-bauten, der Eisenbahnanlagen und der vermehrten Ausbreitung holzverbrauchender Fa-briken und Gewerke hat in neuerer Zeit der Umfang der Waldungen sehr abgenommen,und es ist deshalb mit Recht um so mehr Holzmangel zu befürchten, als die Feuerungs-surrogate, wie Torf, Stein - und Braunkohlen, in Deutschland nicht in der Menge gewon-nen werden, um den fehlenden Bedarf an Brennholz zu ersehen. Es ist deshalb Pflicht desStaats, die willkürlichen Holzabtreibungcn und Ausrodungen von Seiten der Privatenzu beaufsichtigen und festzustellcn, und für eine pflegliche Behandlung der Holzungen undneue Holzanlagen Sorge zu tragen. In vielen, namentlich holzarmen Staaten, sindsolche Maßregeln auch schon ergriffen worden. (S. Forst und Forstfrevel.) Da sichaber dadurch allein der Holzmangel nicht abwenden läßt, so sollte man durch Einführungholzersparcnder Koch- und Heizgeräthe, durch Anlegung von Holzmagazinen, durch zweck-mäßige Behandlung des Brennholzes u. s. w. zur möglichsten Holzersparniß Mitwirken.

Holzhandel läßt sich in waldreichen Gegenden im Großen nur auf dem Wasser mitVortheil treiben. Das meiste Holz zur Ausfuhr liefern in Deutschland der Schwarzwald,Spessart, Thüringerwald und der Hundsrück. Im Allgemeinen hat sich aber der deutscheHolzhandel sehr vermindert, namentlich in Folge des cintrctendenHolzmangels in Deutsch-land selbst, des geringern Bedürfnisses Hollands an Schiffbauholz und des hohen Zolls,den England auf die deutschen Hölzer gelegt hat, sodaß gegenwärtig die Summe, welcheDeutschland jährlich für Holz von dem Äuslande erhält, nicht viel über zwei Mill. Thlr.betragen dürfte. Am lebhaftesten ist der deutsche Holzhandel auf dem Rhein, Main, Ne-ckar, der Weser und Elbe. Die Engländer beziehen gegenwärtig ihr Holz aus dem NordenEuropas, aus Ost - und Westindien und aus Nordamerika.

Holrbock (Ixnlles) oder Zecke nennt man verschiedene milbenartige Thiere, die sichlichten Wäldern oder auf trockenen Weiden aufhalten, an Menschen und Thieren sichunmerklich ansaugen und, mit Blut erfüllt, einer Erbse an Große gleichen. Ihr Saugrüs

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