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Deutsche Rechtssprichwörter
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Garbe, Korn und Haber weicht mit der Garbe III 5 (64).

Garten ist verdient, wenn er gesäet und gehackt ist III 59 (75).

Gast kann auf G. zeugen VIII 513 (457), darf mit G. nicht kaufen VI 227 (261),steht nicht zu Gefährde VII 44 (291), zwei Tage Gast, dritte Nacht EigenmannII 237 (59), wird vom Wirth vertreten VII 46, 47 (291).

Gaul, geschenktem sieh nicht ins Maul VI 171 (253).

Gebäude folgt dem Grunde III 207 (103).

Geben und Behalten gilt nicht VI 4446 (229), kann man Niemand wider WillenVI 42 (229), wer nicht gibt, nimmt nicht VI 143 ff. (25).

Gebundener sitzt fest VI 26 (228), binnen gebundenen Tagen darf man nicht rich-ten VIII 32 (405), den g. Dieb kann Niemand entschuldigen VIII 328 (441).

Geburt macht weder bös noch gut II 72 (33), zweit sich nur an Freiheit und Eigen-schaft II 103 (40).

Gedanken sind zollfrei VII 65 ff. (292).

Gedinge bricht Landrecht I 258 (24), das Kind bricht alle Gedinge XI 83 (560),Recht zerreißt das Ged. VI 34 (228), am Ged. ist keine Folge XI 82 (560).

Gefährde, Länge hat die Gef. III 204 (96), Autzengäste stehen nicht zu Gef. VII44 (291).

Gegebenes kann man nimmer nehmen VI 42 (229).

Gehend und stehend kann Jeder sein Gut reichen V 173 (205).

Gehorsam ist Grundfeste aller Ordnung IX 57, 58 (496), muß sein, wer Andereg. machen will VII 25 (286), wer g. ist, den soll der Kaiser verantworten VIII397 (445).

Geiselmahle sind köstliche Mahle VI 141 (244).

Geistlich Gut läßt sich nicht weltlich machen X 53 (543).

Geistlichkeit hält das heil. Reich X 2 (535).

Geld hält Bergrecht III 356 ff. (129), macht den Markt und ist gute Waare V 149 ff.(252), macht edel II 93 (34), macht krummes Recht VIII 81 ff. (410), G. gibt,wer bricht VII 227 (320), muß man dem geben, dem cs mit Urtheilen ertheiltwird VIII 666 (479).

Gelegenheit macht Diebe VII 451 ff. (364).

( 68 ).

Geleit ist kein Recht IX 98100 (498), wer G. genießen will, muß sich geleitlichhalten VIII 347 (442), auf G. braucht Niemand sein Leben zu setzen VIII386 (444).

Geliehen Gut ist eigen Gut VI 276 (269).

Gelten soll, wer erbt V 259 (221).

Gelübde ist wie Eid X 109 (550), bricht Recht I 263 (24).

Gemein ist selten ein (kein Rechtsspr.), ist eigen IX 25 (487), Verzicht verfängtnicht VI 79 (236), wo keine Gemeinschaft ist, da keine Theilung III 36

Gemeinde stirbt nicht IX 38 (487).

Gemeinlaut befleckt VIII 442 (453) ff.

Genannte fällen und freien den Dieb VIII 109 (414).

Genöthctes besteht nicht VI 32 (228).

Gerade geht nicht über die Brücke V 246 (217), nimmt die nächste Niftel V 10(184), V 241 (216), hat viel Ungerade V 12 (184), erbt man nicht V 247(217), G. läßt, wer sie nimmt V 245 (217).