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221) Wer erbt, soll helfen erhalten.
222) Das Aelteste Kind beräth' das Jüngst'.
223) Gleiche Brüder, gleiche Kappen.
224) Jedes Kind erbt für sein Theil und für sein Haupt.
225) Darnach der Mann geboren, darnach nimmt er Theil.
226) Man soll Erbe theilen in alle Knieknoten.
227) Jegliche Wurzel erbt ihrem Geschlecht nach.
228) Die gleich geboren sind, sollen gleich theilen.
229) Kinder gehen zur gleichen Theilung.
230) Todte Hand nimmt Erbe.
231) Die Stimme des Vaters ist die Stimme des Kindes.
232) Kindes Kind ist halbes Kind.
233) Ein Kind und Zwei gelten gleich.
234) Die Töchter müssen einbringen, was die Mutter ausbrachte.
235) Die letzten Kinder nehmen der Mutter Brautschatz.
236) Der Aelteste nimmt das Heergewäte.
237) Der Aelteste nimmt das Schwert zuvor.
238) So sie mehr Arbeit haben, mögen sie auch mehr Lohn haben.
239) Wer am Erbe Schaden hat, der hat auch den Frommen billig.
240) Es mag Niemand dem Andern dienen bei dem Seinen.
241) Nehmen die Schwertmagen das Heergewäte, so nehmen die Ge-spinnen die Gerade.
242) Nimmt der Mann Mannesloos, nimmt das Weib Weibesloos.
r-') Schwyz 106. -°9 Minden II 418, 13: „Das älteste Kint das Jnngste be-räth". Lillebrand Nr. 211: „Alike broers, Alike kappan". (plattdeutsch).
^9 Mohr. 167 § 1. ^9 Kaisern II 34: „darnaod 4er inan Adebaren is, darnaed
sal er teil nemsn". ^°) Graug. 171: „damt skal arll scripta i alle knie runna".
2'9 Gl. z. S.sp. I 3: „ein jegliche Wurtzel erbt jrem gcschlecht nach". ^9 Kraut(Lüneb.) S. 19: „de dar like Adebaren sind, äe sulen like delen". "9 KainptzIII 380: „Kinder gant zu gleicher Theilung". '^) Hamb. I 38 (Gengler 557) : „Dodehaut schal crwe nehmen". ^9 Ksttsma XXII 17, 144: „d^o stimme des laders xsdi,o stimme äss Kandis". ^ Richth. 167 § 112: „bsrnis beim is tuüa beim".^9 Llumer I 492: „dan sin Kind vnd 2 ivex Aleied Aslten". ^9 Kling. Gl. z.S.sp. 13 a. 2. ^9 üaed lüb. R. S. -254: „de lösten Künders nemsn erer moderdrutsodat". ^9 Kling. 100 b. 1. ^i) Sächs. Weichb. R. Xrt. 26, 3: „der eldestsnimpt dar: svert 2 uvor". ^9 Gl. z. s. Weichb. R- art. 2g: „sint si mer erbeitdaben darumme mngen s^ mer nutr: dabsn". ^9 Weichb. Gl. art. 56: „unds rverdenns an dem erben sadadsn wartende is, der bat den frommen billied"."9 Weichb. Gl. art. 25: „Is maA n^mant dem andern dinen b^ dem sinsn"-
^9 Weichb. Gl. art. 25: „rvenne d^ sivertmaASn nemsn dL 2 derAS^ete 20 nemsn
d^ Assxinnen di Asrads". ^9 Westgoth. Arbar. 134 III ink. matdsr man? lat okkonar Kana lat.