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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
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Iihorda-Avesta.

Alles zusammen in den Schatz des Schöpfers Ormazd, des glän-zenden Ormazd, des majestätischen Ormazd und des Amschas-pands gelangen. Stärke, Kraft, Macht, Festigkeit, Rüstigkeit,Sieghaftigkeit möge allen Frohars der Reinen zukommen. AlleFravashis der Reinen mögen hier erwähnt sein.

3 . Ich bitte um die Gunst, dass die guten Werke, das Opferdes Daruns und des Myazda, die reine Gabe 1 ), die Freigebigkeitund. das Darbringen von Gaben die zur Erfreuung der Reinemgegeben werden und jede andere gute Thal die ich unter denGeschöpfen vollbringe, welches auch immer ihr Name sein möge,hier gemacht und vollbracht sein möge, um Thcil an den gutenWerken der Gläubigen zu haben und dass sie, durch das Anneh-men der Frohars der Reinen als ihr Eigenthum und ihre Zufrie-denheit, in den Schatz des Schöpfers Ormazd, des glänzenden Or-mazd , des majestätischcn*Ormazd, gelangen möge. Der Glanz,das Wachsthum, das Bestehen möge der Lohn der Darbringersein (so lange als) das Wasser ( bleibt ) (?) 2 ).

4 . Die himmlischen Yazatas, die irdischen Yazatas, diehimmlische Zeit, die Frohars der Reineti von Gayomart bis(josios den siegreichen , sehr majestätischen, die seienden, ge-wesenen, seien werdenden, Geborenen, Ungeborenen, der GegendAngehörigem, andern Gegenden Angehörigen,, die frommenMänner und Frauen, Unmündige und Mündige, die auf dieserErde im Glauben gestorben sind alle Frohars und Seelen der-selben mögen hier erwähnt sein. Die Frohars und Seelen der-selben die es werth sind mögen hier erwähnt sein. Derjenigenvon ihnen die ihre Hoffnung auf uns setzen habe ich hier gedacht.Ihre guten. Thaten, ihre gläubigen Opfer, ihr Darbringen desMyazda seien hier in Erinnerung gebracht.

1) Im Texte asodät , woraus Anquetil einen terminus technicus gemachthat: Faire VAsehodad, c'est donner, cormne une espece d'offrande faxte äDieu, des habits eie. aux Mobeds, laumöne ä un pauvre, ä un saint komme.Asodat heisst weiter Nichts als die Gabe an einen Reinen, einen Gläubigenund ist sowol Almosen als irgend ein anderes Geschenk.

2) Der Text dieser Schlussworte ist nicht ganz klar iu allen Theilen, wahr-scheinlich wegen mangelhafter Umschreibung eines frühem Huzväreschtextes.Die ziemlich junge Huzväreschübersetzung, welche ich vor mir habe und dieerst wieder nach dem Pärsitexte gemacht ist, löst die Zweifel nicht völlig. Diein Klammern eingeschlosscneu.Worte sind auf ihre Autorität bin zugesetzt.