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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
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Kliorrta-A vesta.

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dem leuchtenden ein Bewohner des Garothmän (mir) entgegenkommen.

18. Die guten Thüten mögen zunehmen durch Gebete undWorte, die Sünde möge von Grund, aus zu Nichte werden. DieWeit möge gut sein, der Himmel möge gut sein , zuletzt mögedie gute Reinheit zunehmen, die Seele in den Garothmän kom-men. Seid rein, lebt lange! Also möge es kommen wie icliwünsche. Die guten Gedanken etc., Yatliä aliü vairyö (21). Ihm ge-hört der Glanz etc.

LI. Äferin-Gahaubär.

1. Seid, ganz Kraft, seid ganz rein. Alle Kraft, alle Gütemöge vorhanden sein! Möge alle Kraft.besitzen der SchöpferOrmazd, der glänzende Ormazd, dei^ majestätische Ormazd, unddie Arnschaspands. Mögen alle Kraft besitzen die Aderäns undAteshäns, mögen alle Kraft besitzen die Fravashis der Reinen;möge alle Kraft besitzen das gute mazdayupnisch.c Gesetz. Mö-gen alle Kraft besitzen die Guten in den sieben Keshvars derErde, die nach dem Gesetze gläubig sind, nach Art der Paoiryö-ikaeshas, und die welche in dem reinen guten mazdayapnischenGesetze beharren , mit uns jene, jene mit uns 1 ).

2. Mögen alle Kraft besitzen und immer hilfreich sein: dieylrdä-Frohars, die siegreichen, für die ich das Opfer vollbracht,die Darum dar gebracht habe, den Myazda darbringe. Möge dies

1) Der Verfasser dieses Stückes versteht unter den sieben Iieshvars dieoft genannten sieben Theile, von denen jedes eigentlich eine Welt für sich bil-det, die von den übrigen getrennt ist. Alles uns bekannte Land gehört zu Qani-raf und bildet nur den siebenten Theil der gesummten bewohnbaren Erde. DaZartuscht mit seinem Gesetze nur nach Qaniraf geseudet wmrden ist, so könnenalle diejenigen, welche in den übrigen Theilen der Welt gläubig sind, dies nichtals Anhänger Zartuschts sein, sondern nur mittelbar oder nach Weise derPaoirya-tkaeshas, d. h. sie sind von Ormazd rein geschaffen und haben dieselteinheit bewahrt, sie leben also dem Gesetze gemäss ohne dieses selbst zu ken-nen. Darum werden die, welche in den übrigeil Keshvars nach Art der Paniryo-tkaeshas gläubig sind, hier neben die Gläubigen von Zartuscht gesetzt, sie bil-den mit ihnen gleichsam eine unsichtbare Gemeine. Auf diese Art können sichdie Parsen die Frage beantworten , woher es denn komme, dass es in der Weltauch an solchen Orten gute und rechtschaffene Menschen giebt, an welchen dasGesetz Zartuschts nie gelehrt worden war. Doch ist auch ein Sohn Zarlustsmit dem Gesetze in andre Keshvars gewandelt cf. die Einl.