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Khorda-Avesla.
Ackerbauern, Handwerkern*), Frommen , die in Reinheit opfernund der Güte würdig sind. Freude , Fröhlichkeit, Glück, Gutesmöge aus der mittägigen Gegend, herbei komm en ; Leid, Krank-heit, Glanzlosigkeit, Unrecht, Hartnäckigkeit und alle Oppo-sitionen von der nördlichen Seite sich entfernen. Die Guten sollenHerrscher sein, die Schlechten sollen nicht Herrscher sein, siesollen wegen ihrer schlechten Handlungen Verzeihung erbittenund reuig sein. Und es möge unser Denken , Sprechen und. Han-deln in der Rechtschaffenheit bleiben .
16 . Jeder aus (unserer) Milte möge von der Verrichtungder Götzenverchrung Schaden erleiden, sei. es am. Leibe, oderam Vermögen, oder an der Seele. Wer mehr haben muss (alser hat) möge mehr haben, wer Güte haben muss möge Gütehaben, wer ein IVcib haben muss möge ein IVeib haben, wereinen Sohn haben muss möge einen Sohn haben. Das Irdischemöge so sein wie der Leib in Rechtschaffenheit es begehrt, dasHimmlische möge sein wie die Seele es begehrt in Reinheit.
17. Dieser Aferin möge gelangen zu euren Leib, ihr Gu-ten, Mitglieder der Gemeine, Gläubige, zum grösseren fVachs-thum nach Wunsch. Ich wünsche Gutes für jedes Lebendige,welches der Schöpfer Ormazd geschaffen hat, und dass derschlechte Ahriman von Leben und Handeln entfernt bleiben (?)und von den nächsten Anverwandten jeder einzelne hundertfachzunehmen möge. Ich wünsche, dass der Weise glücklich sein,der Wahrhaftige gesegnet, der Weise ein Herrscher, der Un-weise kein Herrscher sein möge. Das gute mazdayapnische Ge-setz möge in den. sieben Keshvars der Erde sich verbreiten undlebendig sein. Das Wasser sollßiessen, die Räume wachsen, dieGetreidearten reifen (?) *). Unser Denken, Sprechen, Handelnmöge recht und rechtschaffen sein, damit jener Theil zuletztden Menschen vergelte, und dass er auch uns viele Vergeltungbringe wie in der Welt so im Himmel. Selig sei nun die SeeleZartuschts sammt allen Priestern, Kriegern, Ackerbauern,Handwerkern, Frommen, die wegen dieses Myazdas herbeige-kommen sind, möge, weil ihnen an diesen Myazda ein Theilgeworden ist, weil sie einen Theil desselben genommen ha-ben, — bei jedem Schritte der 12000 Schrille zum Paradiese
1) Das letzte Wort ist nicht ganz sicher übersetzt.