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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
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Khorta-Avestn.

Herrn des Reinen znm Preis, Anbetung, Zufriedenstellung und Lob,für Berezya und Nmänya den reinen, Herrn des Reinen zum Preis,Anbetung, Zufriedenstellung und Lob, Rhshnaothra 1 ) für Qrttosha denheiligen, starken, dessen Körper der Manthra, dessen Waffe furcht-bar ist, den vonAhura stammenden zum Preis, Anbetung, Zufrieden-stellung und Lob 2 3 ).

Wie es des Herrn Wille ist, so sage es mir der Zaola. (Zaota):So (verkündet) der Herr aus Heiligkeit, der Reine, Wissende spreche :

Den Craosha den hehren, wohlgewachsenen, siegreichen, denFörderer der Welt, den reinen Herrn des Reinen preisen wir.

Den Ahuna-vairya der den Leib schützt 2 ) (3) Yat.liä ahn vairyo.

Wen hat Ahura-mazda mir und meinesgleichen zum Beschützergeschaffen? etc. (cf. Vd. VIII, 5262.)

Preis soll sein den Gütern der Weisheit. (Y q. XLVIII, 10.)Ashem-vohü Yatha ahn vairyo (2).

Opfer, Preis, Kraft, Stärke erllehe ich für Qraoslia den hehreustarken, dessen Leib der Maiilhra , dessen Waffe furchtbar ist, dervou Ahura stammt. Ashem-vohü.

Ihm gehört Glanz etc. (Y<j. LXVII, 3236.) So möge es kom-men wie ich wünsche. Ashem-vohü.

Tausend Heilmittel, zehntausend Heilmittel (wünsche ich). (3).Ashem-vohü.

Komme mir zur Hülfe o Mazda (3).

Der Stärke der wohlgebildeten , wohlgewachsenen , dem Siegedem von Ahura geschaffenen, dem Schlagen das von oben stammt,

1) Cf. die Anmerkung zu Y 9 . IV, 50. -

2) So wie ich den Text gegeben habe befindet sich derselbe in Ueberein-sliimming mit Anquetil und ich zweifle nicht, dass diese Anordnung richtig ist.Es ist hinlänglich bezeugt und aus mehreren Stellen des Avesla klar, dass esdie Aufgabe des £raosha ist, den Gab Ushahiua , also die Zeit des Tagesan-bruchs, zu beaufsichtigen. Demgemäss müssen denn auch mit Craosha vereintdie Genien angerufen werden die noch mit ihm wirken und das sind die obengenannten. Die meisten Hdschrr. aber nennen nicht den Gab Ushahiua; son-dern Havani und die um diese Zeit anzurufenden Genien. Es ist leicht zu sagenwoher diese Abweichung kommt: um Mitternacht, zur Zeit Ushahiua., pflegennur die Priester aufzustehen , der Laie erhebt sich erst gegen Morgen und ruftdann natürlich ancli den Zeitabschnitt an der bei seinem Aufstehen eben ange-brochen ist. Noch andere Handschriften gebrauchen die Vorsicht kurze Gebetefiir jede der einzelnen Tageszeiten beizufügen , unter denen man eben zu jederZeit das passende wählen kann.

3) Cf. Vd. XI, 8 .