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3 (1863) Khorda-Avesta : mit einem Register über das vollständige Werk
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Kliorda-A vesta.

3. Und das Reich dem Ahura (giebt man) wenn man den ArmenSchutz verleiht.

III. Gebet beim Nehmen des Kuhurins ] ).

Gebrochen, gebrochen sei der Satan. Ahriman dessen Han-deln und Thun verflucht ist. Sein Handeln und, sein Thun mögenicht (zu uns) gelangen , Die drei und dreissig Amschaspands 1 2 )und Ormazd seien siegreich und rein. Ashem-vohü 3 ).

IV. Nirang-Kugti 4 5 ).

Ormazd. möge König, Ahriman s ) der schlechte Fernhaltergeschlagen und zerbrochen sein. Ahriman, die Devs, die Drujas,die Zauberer, die schlechten Kikas und Karapas 6 ), die Bedrücker,die Uebelthiiter, die Asrnogs, die Schlechten, die Feinde, die Pa-ris mögen geschlagen und zerbrochen sein. Die schlechten Herr-scher mögen ferne sein 7 ). Die Feinde mögen betrübt sein. DieFeinde mögen fern sein. Ormazd, Herr! Alle Sünden bereue ichmit Patei 8 ).

Alle schlechten Gedanken, schlechte IVorte, schlechte Hand-lungen, die ich in der Welt gedacht, gesprochen, geihan, began-gen habe, die mir zur Natur geworden sind diese Sünden,

1) Anquetil bemerkt zu diesem Gebete: II fafit se lever au gdh Oshen,dej'aire et remettre le Kosti, restant sur le meine tapis Von a dormi; en-suite se laver les mains et le visage avec de turine de boevf, et les sicheravec de la terre. l'enant dans les deux mains Vurine de boeuf le Parse diracet Avesta: Gebrochen etc.

2) Merkwürdig ist dieJErwäbnung der dreiunddreissig Amschaspands. Ichhabe diese Zahl nirgends sonst mehr angegeben gefunden als in diesem spätemStücke. Vergl. indess die Bein, zu Yf. i, 33.

3) Es ist vorgesebrieben das obige Gebet dreimal zu wiederholen.

4) Dieses Gebet wird gesprochen während man den Iiufti umbindet. (Cf.darüber Bd. I. p. 21. Bd. II. p. XLVIII.)

5) Anquetil bemerkt hierzu : Aumot: Ahriman eie., le Parse tenant de-in main gauche le baut du Kosti, le secoue vers la droite, une, deux ou iroisfois: puis, tenant toujours le Kosti, il continue:

6) Kikas und Karapas sind die Kaoyas und Karapanas der älteren Schrif-ten. Cf. zu Y?. IX, 61. XLV, 11.

7) Anquetil fügt noch bei: En disant ces dernieres paroles et les suivan-tes, le Parse secoue doucement le Kosti de la main gauche vers la droite,ai/ant la .main droite sur la poitrine; puis il ajoute:

8) Anquetil: En disant ces paroles, le Parse partnge le Kosti cn trois.