Drilles Capitel.
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sie siel) unter die Erde verbergen müssen, nachdem sie vorher inMenschengestalt umher gelaufen waren. (Y§. IX, 46). Nach derHuzväresch-Glosse ist dies so zu verstehen, dass er die Leiber dererzerbrach die sich unsichtbar machen konnten, wer dies nicht konnteden zerbrach er selbst (ganz und garj. Auch an andern Stellen (Yt.17, 19. 20; 19, 80. 81) ist von der Stärke des Zarathustra die Redeund nach Yt. 19, 38 ist er sainmt der männlichen Tapferkeit stärkerals irgend ein anderes Wesen; am ausführlichsten findet er sich Yq.IX, 47 flg. gepriesen. Aber wie seine Hauptwirksamkeit als Heldgegen die Geisterwelt gerichtet ist, so ist auch seine Waffe eine gei-stige, die heilige Schrift, die heiligen Geremonien und besonders derAhuna vairya (Vd. XIX, 30. 31). Es begreift sich hiernach dassdie Daevas die Geburt des Zarathustra zu verhindern oder ihn we-nigstens auf ihre Seite zu bringen wünschten, dass sie wehklagtenals ihre Anschläge misslangen und Zarathustra doch geboren wurde,wie dies Alles der neunzehnte Fargard des Vendidäd ausführlich be-schreibt. Als Vater des Zarathustra wird im Avesla selbst Pouru-sha^pa namhaft gemacht (Vd. XIX, 15. Y5. IX, 40). Eine vollstän-digere Aufzählung seines Stammes giebt der Bundehesh (79, 4. ed.W.). Man sieht daraus, dass er auf die Familie des Manuscithra zu-rückgeführt wird. Wegen seines Geburtsortes verweisen wir auf»Bd. II, p. VIII flg. In jeder Hinsicht stimmt das was Bundehesh undspätere Parsenquellen von den Familienverhältnissen Zarathustrasberichten mit dem überein was uns das Avesta selbst, die Gäthäs miteingeschlossen, von Zarathustra erzählt. Wie bei den Spätem sohat er auch dort drei Söhne: I^at-va^tra, Hvare-citbra und Urvatat-nara (Yt. 13, 98) und drei Töchter Freni, Thrili, Pouruci§!a (Yt.13, 139. Y?. LII, 3). Hier wie dort heisst seine vornehmste Gemah-lin Hvovi (Yt. 13, 139; 16, 15. Y<?. L, 17), auf die wir unten zu-riiekkommen werden. Sein erster Schüler und Nachfolger ist seinOheim Maidhyomäogha — wir finden ihnYt. 13,95.106 und sogarY?.L, 19. Das Gesetz erhält Zarathustra schon nach dem Avesta durchUnterhaltung mit Ahura-Mazda (cf. Y9. 1, 33; XIII, 18 flg.; LXIV,37 flg.; LXX, 65). Zarathustra ist Herr der irdischen Schöpfungwie Ahura in der himmlischen, Vsp. II, 6. 7; XIX, 7. 8. Sein SohnUrvataf-nara ist mit ihm Herr im Vara des Yima, Vd. II, 140 flg.Sein Fravashi wird häufig gepriesen, Y§. VI, 52; XXIII, 4; XXIV,13 u. s. w. Zarathustra ist der erste Verbreiter der Gesittung, errichtet die Stände ein und ist der erste Priester, der erste Krieger,