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Einleitung.
aber seiner Verachtung des mazdayacjnischen Gesetzes wegen hat ihnein Turänier, Nehdz, in der Ebene Peshyäntjai mit einem Pfeile ge-troffen, seitdem ist diese Ungerechtigkeit des Bosha§p (d. i. derSchlaf cf. oben) über ihn gekommen. Dass er zur Zeit der letztenDinge wieder erwachen und den seinen Banden entronnenen Azhi-dahäka besiegen wird, erzählen nur späte Quellen (cf. oben Bd. 1,24und meine Einleitung in die trad. Schriften II, p. 134). Nach andernspätem Nachrichten befand sich Kere§ä§pa einige Zeit in der Hölle.Es sei nämlich in früherer ZeitSitle gewesen, dass das Feuer auf denWunsch grosser Helden von selbst herbeikam ohne entzündet zuwerden. Da habe es sich nun begeben, dass das Feuer, als Kere<;ä<;padas Holz zurechtgelegt und den Kessel aufs Feuer gesetzt hatte, etwaslange gezögert habe, aus Zorn habe Kere§ä§pa bei seiner Ankunftdasselbe geschlagen und dadurch den Asha vahista so beleidigt dasser ihn nicht in den Himmel gelassen habe bis Zarathustra Fürbitte fürihn einlegte. Die letztere Bemerkung halte ich für spät, dieMvlheaufwelche sie sich gründet dagegen für alt. Von allen diesen Dingenweiss dasSchähnäme nichts, das als denHauptzug nur die Aussetzungund spätere Aufsuchung vonQäms Sohn, dem Zäl, kennt. Von diesemZal, d. i. dem Alten, da er schon mit weissen Haaren geboren wird,weiss das Avesta nichts, sein Name müsste wol Zaoruro lauten.Noch auffälliger ist, dass das Avesta auch über den im Schähnäme soberühmten Röstern gar nichts zu sagen weiss, nicht einmal seinenNamen habe ich entdecken können. Ich vermag nicht zu sagen worandies liegt. Dass übrigens Segestän auch dem Avesta schon als einbesonders bevorzugtes Land erschien ersieht man daraus dass dort-hin der See Kan§u oder Kan^aoya zu setzen sein muss, wie die spä-tem Quellen bestimmt angeben und aus Vd. XIX, 19 hervorgeht,wonach Qaoshyan? aus dem Osten kommen wird und in der Thal Se-gestan ist ein ganz im Osten gelegenes eränisches Land.
Wir kehren nach dieser sehr langen Abschweifung wieder zurRegierung des Königs Vislä^pa zurück, um das Hauptereigniss seinerZeit, die Erscheinung Zarathustras , zu erwähnen. Ich fasse michüber Zarathustra kurz, da ich auf eine ausführliche Abhandlung Win-dischmanns verweisen kann, die nächstens erscheinen wird und derich Vieles verdanke. Obwol das Wesen des Zarathustra mehr gei-stiger Natur ist, so ist es doch in der Ordnung ihn den grossen Hel-den beizufügen von denen wir eben gesprochen haben, denn auch erist ein kämpfender Held, der die Dämonen schlägt und macht, <lass