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Einleitung 1 .
Krankheiten, Nordwind u. dgl. Diese vernichtet er, während Agro-mainyus zusieht ohne helfen zu können In der späteren Periode desParsismus ist er nicht blos der schönste sondern geradezu der höch-ste der Amesha-cjpentas, da ohne seinen Willen Niemand m das Pa-radies kommen kann. Nach einer anderswo von mir mitgetheiltenErzählung hat nämlich dieser Genius zurZeit als die materielle Weltgeschaffen-wurde Einsprache dagegen erhoben, dass das Feuer indiese Welt herabgesandt werde, weil es so schwer sei dasselbe dortrein zu erhalten. Zur Beseitigung seines Widerspruchs wurde ihmder Auftrag gegeben genaue Aufsicht über die Menschen zu führenund Niemand in den Himmel zuzulassen, welcher das Feuer beleidigthabe. Auf seine Anklage bin sind dann selbst hochverdiente Perso-nen in die Hölle gekommen wie wir dies unten bei der Geschichtedes Kerecä^pa näher sehen werden.
Der dritte Amesha-^penta heisst Khshathra-vairya, woraus dieNeuern Schahfevar gemacht haben. Auch der Name dieses Amesha-§pentas erscheint als neutrum, nebenbei heisst aber Khshathra-vairyageradezu auch Metall (Vd. IX, 21; XVII, 17; vielleicht auch XX,12). Burnouf (Commentaire sur le Ya^na I, 152) lässt uns die Wahlzwischen den Uebersetzungen ,,le roi desirable“, ,,1’excellent roi“und ,,le roi qui doit etre venere“. Diese Uebersetzungen bedürfeneiner Berichtigung in Bezug auf den ersten Theil des Compositums,denn Khshathra bedeutet, wie man jetzt als erwiesen ansehen darf,nicht König sondern Herrschaft, Reich. Man wird also wolübersetzen müssen: ,,der welcher für das Reich wünschenswertist“. Es liegt daher nicht so weit ab wenn ihn Plutarch den Seovevvo/.dag nennt, lieber die Persönlichkeit dieses Genius wird unssonst nichts weiter berichtet, sie scheint nicht besonders ausgebildetworden zu sein. Er ist der Herr der Metalle und nach spätem Be-richten noch der Genius der Mildthätigkeit, der die Armen zu ver-sorgen hat. Darum wird er auch Vsp. XXIII, 1 mit den Metallen zu-sammen genannt und Yt. 2, 2. 7 mit der Mildthätigkeit welche dieArmen ernährt. Ausserdem findet er seine Stelle in den Aufzählun-gen der Ameshas-fpentas überhaupt.
Der vierte Amesha-cpenla, die Qpenta-ärmaiti, ist in sofernnäher bestimmt als sie im Gegensatz zu den übrigen Amesha-<jpentasbestimmt als weiblich gedacht wird. Vd. XIX, 45 heisst sie die schöneTochter Ahura - Mazdas, Yt. 17, 2 die Tochter Ahura-Mazdas, dieSchwester der Amesha-cpentas, Yt. 17, 16 die Mutter der Ashis-