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Einleitung.
dieser Eigenschaft wesentlich bezeugt. Auch nach den Keilinschrif-ten ist er der,oberste der Götter (mathista baganäm) der Himmel undErde geschallen hat, ebenso im Avesta (cf. Y§. XXXVII, 1. 2. 3).Im Avesta heisst er häufig däta gaethananm a^tvaitinaiim, d. i.Schöpfer der bekörperten Welten (Vd. II, 1. Y§. XIX, 1. Yt. 1, 1u. s. w.) auch dätä vaghvanm, Geber der.Güter (Vd. XXII, 2) oderdälä, Schöpfer, schlechthin. Ein gewöhnliches Beiwort desAhura istauch dadhwäö, d. i. der welcher geschaffen hat (Y<j. VI, 1; XVII,19. Vd. VII, 135). Nicht selten wird diese Bezeichnung noch durchdie Beiworte: ,,der glänzende, majestätische“ gestützt (Yq. XXII,
1; XXVII, 3 etc.). Einmal (Y5. LXIX, 3) heisst er der Erfreuerund Bildner alles Guten, dann auch der Heiligste und Weiseste (Vd.XVIII, 19), der Allwissende (Vd. XIX, 85). Ungemein häufig erhältAhura-Mazda das blose Beiwort ashava, rein (z. B. Y<j. XI, 16;XIX, l. Vd. VI, 84; VIII, 271 etc.), was er nicht blos mit Zara-thustra sondern auch mit verschiedenen Creaturen (heilt. Eine grosseMenge von Beiwörtern bringt vor Allem der dem Ahura-Mazda ge-widmete Yast, allein sie sind so allgemein gehalten, dass man sichzu der Annahme gedrungen fühlt, sie seien mehr aus dem Nachden-ken der Dogmatiker als aus irgend einer frischen Volksanschauungentsprungen. Diese wichtige That der Schöpfung sichert nun demAhura-Mazda im Parsismus seine einzige Stellung und macht ihn zumalleinigen Gebieter Himmels und der Erden. Nicht blos die irdischeSchöpfung ist sein Werk, auch der Himmel und die im Himmel le-benden Wesen, die Amesha-gpenta mit eingeschlossen, denn diesewerden bestimmt (cf. Yl. 1, 37) seine Geschöpfe genannt. Abernicht blos geschaffen hat Ahura-Mazda das Weltall, er erhält undregiert dasselbe auch fortwährend, wenn er auch in seinem Wirkengegen das der von ihm beauftragten Genien zurücktritt. Darum wirder auch als Herr alles Geschaffenen (cf. Vsp. II, 5. 18. Y5. II, 10)sowie als oberster König (Y$. XIV, 1; XXVII, 1) gepriesen. Ammeisten nimmt er sich um die Menschen an, welche, als wichtigsterTheii der Schöpfung, unter seine besondere Obhut gestellt sind (vgl.Patet Aderbät § 10. Patet Eräni § 3), ausserdem ist er der Heerfüh-rer der ganzen himmlischen Schöpfung (Vsp. II, 5). Wo es den Ge-nien an Kraft gebricht, da giebt er dieselbe durch seine Allmacht(Yt. 8, 25). In welcher Reihenfolge Ahura-Mazda die Welt geschaf-.feil habe wird zwar meines Wissens in den Texten des Avesta nir-gends bestimmt gelehrt, wir dürfen aber wol unbedenklicli die Lehren