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Zarathustra unil die Lehren des A v e s t a.
Wonnen werden. Die Herbeiziehung der Wurzel ranj oder renj hilftuns aucl) nicht weiter, sie heisst hlos glänzen (cf. neup. tiSä,Farbe) oder schnell sein (cf. skr. laiiigh). Auch die Ueherselzungeuhelfen nichts, weil beide das fragliche Wort nur umschreiben , dieHuzväresch - Liebersetzung durch ragh , Neriosengh durch riiga oderraiüga, denn beide Lesarten kommen vor. Dagegen scheint die Glossezu der Stelle zu meinen Gunsten zu sprechen, welche besagt, Zara-thustra habe, als er noch in seinem Lande war, die Bestimmung ge-troffen, dass er der vierte sein solle. Es wird auch ganz leicht sein,rajdit an skr. rAjä, ra jyam u. s. w. anzuschliessen, und wenn ichauch im Erftnischen keine Ableitungen in analoger Bedeutung kenne,so macht doch das Vorkommen derselben im weitern Kreise die indo-germanischen Sprachen (cf. rex, regere, reiks) ihr früheres Vorhan-densein in den erftnischen Sprachen wahrscheinlich. Im Neupersi-schen heisst jt, der Ausläufer eines Gebirges in die Ebene, wasauf Bagha passen w'iirde, da man den Demävend von da erblickt,dann jede griine Ebene überhaupt Doch sind das natürlich Allesmehr Vermuthungen, den Hauptgrund für meine Ansicht linde ich imZusammenhänge der Stelle selbst. Was soll zuerst heissen: unterden Ländern, die von anderer als zarathustrischer Religionsind, hat vierllerren das za r a th u s Iris ch e Bagha? Wie kann dieGegend zugleich zarathuslrisch und nichtzarathustrisch sein? Liessesich aber dieser Einwurf auch noch beseitigen, so scheint mir dochdie Beziehung der Stelle auf religiöse Streitigkeiten an der Schwie-rigkeit scheitern zu müssen, dass ja Zarathustra in der Thal, nichtbeseitigt wird, sondern der Landesherr. Die Bewohner Raghassetzen den Zarathustra nicht geringer an als den Landesherrn, wäredies der Fall, so müssten wir uns noch den Landesherrn als denfünften Herrn hinzudenken, die Stelle besagt aber ausdrücklich,es gebe deren in Ragha nur vier. Zarathustra erhält den viertenPlatz, weil der (unter ihm stehende) Landesherr ausgefallen ist,aber er bleibt der oberste Herr und es scheint nur, als ob er mit dergeistlichen Würde auch noch die weltliche vereinigt habe. *) Dazustimmt nun auch Moses von Chorene, wenn er (I, 17.) den Zara-thustra den Mager und das Oberhaupt der Meder nennt.
!) Wir kennen Kagha schon aus den Keilinschriflen des Darius, aber wirhaben bei den Alten siehere Spuren von Kagha erst zur Zeit Alexanders, vonda an gilt es als eine bedeutende Stadt. Die parthischen Könige hielten dortihre Frühlingsresidenz: Athen, XII. 8. Kal oi llagdojp dt ßaGiÄais iayi^ovoifiiv iv JPayais.