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23. dem Ra.shnu, dem gerechtesten und der Arstät, welche dieWell fördert und ausbreilet.
24. Ich lade ein und tliue es kund : den monatlichen Festen *),den Herrn des Reinen: dem Neumonde, dem reinen, Herrn desReinen.
25. Ich lade ein und thue es kund: dem Vollmonde und demVishaptatha, dem reinen, Herrn des Reinen.
26. Ich lade ein und thue es kund: den jährlichen Festen 8 ),den Herrn des Reinen, dem Maidhyö-zaremaya dem reinen, Herrndes Reinen.
27. Ich lade ein und thue es kund : dem Maidhyöshema, demreinen, Herrn des Reinen.
28. Ich lade ein und thue es kund: dem Paitishahya, dem rei-nen, Herrn des Reinen.
29. Ich lade ein und thue es kund: dem Ayäthrema, dem För-derer, der Kraft spendet, dem reinen, Herrn des Reinen.
mal die ganze Welt dnreliwandelt wie ein Wächter, der Wache halt, und jedeNacht 7 Mal mit Aeslima kämpft und diesen von Uehelthalen und von der Weltfern hält. Diese Rolle isl mit der Lehre der älteren Tlieile des Avesla im Ein-klänge. Cf. Vd. XVIII. 48 — 52. XIX. 11(7 — 139. Da die Daevas besonders inder Finsterniss zur Nachtzeit ihr Wesen treiben könuen , weil die Nacht rechteigentlich die Machtentfaltung des Agra-mainyus ist, so hat natürlich (jraöshaauch seine hauptsächliche Beschäftigung des Nachts. Der Hahn ist ihm heilig,nach späteren Darstellungen der Riväiels ist er sogar mit ihm identisch. Ausdieser Stellung des (jraösha begreift sich denn auch, wie es deo Parsen eiu-geschärft wird, alle Morgen und Abende den Yasht (jrosh zu verrichten (cf.Ein!.). Es ist schwer, mit der eben genannten Rolle des frosh eine andere zuverbinden, die ihn bei den späteren Persern allein im Andenken erhalten hat.Schon in ältern Schriften führt er den Beinamen tanu-mantbra, gewisserinaassendas verkörperte Gebet, und der Name (jraöshö selbst führt auf eine im Ait-haktrischen gebräuchliche Wurzel <;rush hören, ja fraösho selbst kommt nochals Subst. in der Bedeutung ,, Hören“ vor. Die spätem persischen EpikerFirdosi, Nisäini etc. verstehen unter ^rosh einen Götterbolen, das
kann er bei den allen Parseii nicht gewesen sein, da, wie aus Vd. XXII. 22 flg.hervorgeht, Nairyo-jagha dieses Amt versieht. Einen Anknüpfungspunkt scheintab r diese spätere persische Vorstellung in der älteren Zeit doch zu haben,(eh vermuthe, dass Qraösha nicht als ein wirklich körperlicher Götterbote,sondern als eine unsichtbare warnende Stimme gedacht wurde wie die ßath-qol der Semiten.
1) Unter den Monatsfesteu in §. 24. 25 werden die Gäthäs verstanden,die in den letzten 10 Tagen des Jahres gefeiert »erden. Ueber das Näherevergl. man die Einleitung.
2) Zu §§. 20—32 vergl. man das oben zu Vsp. 1. 2 Hg. Bemerkte.
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