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2 (1859) Vispered und Yaçna
Entstehung
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| (j V i s p e r e d.

8. Den besten Ort der Reinen *) preisen wir, den leuchtenden,ganz glänzenden.

9. Das beste Gelangen zum Paradiese preisen wir.

10. Die Arstät (Rechtschaffenheit) preisen wir.

11. Die gute Ausbreitung der Welt, das gute Wachslbum derWelt, den Nutzen der Well: d'as gute mazdayatjnische Gesetz.

12. Den Rashnu-razista 1 2 ) preisen wir, den Mithra, der grosseWeiden besitzt preisen wir.

13. Die freundliche Pärendi 3 ) preisen wir, die reich ist anfreundlichen Gedanken, Worten und Handlungen, welche die Körperleicht macht.

14. Die männliche Stärke preisen wir, welche die Männer be-denkt, Männer und Menschen bedenkt, die schneller ist als dasSchnelle, stärker als das Starke.

15. Welche ihm (dem Manne) zukomml, als etwas von denGöttern Geschenktes 4 5 ), sie die, wenn aufgenommen, für den Körpereinen Reiniger abgiebt.

16. Den von Mazda gegebenen Schlaf 3 ) preisen wir, das Ver-gnügen von Menschen und Vieh.

1) D. i. das Paradies, das uaeli Ansicht der Parsen sich in mehrere Ab-theilungen theilt und von der Wohnung Ormazds verschieden ist. Ausführ-licheres findet sich in meiner Parsigrammatik p. 188. 89.

2) Rashnu-razista ist der Genius der Gerechtigkeit. Nach späteren An-sichten hält er an der Brücke Cinvat die Wage der Gerechtigkeit, in der dieguten und bösen Thaten der Menschen abgewogen werden und sorgt dafür, dassNiemanden zu viel oder zu wenig gegeben werde.

3) Nach Bemerkungen in Neriosenghs Sanskritüberselzung des Yafna istParendi die Göttin, welche die Herrschaft über die Schätze hat, die vergrabensind. Nach Stellen der Yashts muss sie ein Gestirn sein, darauf deutet auchdas neupersische q^-j, Name der Sonne und der Plejaden. Nach Anquelilshandschriftlichen Bemerkungen zu dieser Steile ist sie Beschützerin der Men-schen.

4) Bagho-bakhta. Dieser Ausdruck ist hei den neueren Parsen ein termi-nus lechnicus geworden. Den Unterschied des Bagho-bakhta vom einfachenbakhta erklärt ein neueres Buch, der Minokhired, so, dass er sagt: ,,Bakht istdas, was vom Anfänge an zngelheilt ist (also das Geschick), Bagho-bakht,was sie sonst schenken. Das Geschick in der Religion des Avesla ist nichtetwas unabänderlich fest Bestehendes, Ahura-Mazda vermag, wenn er will,bestimmend einzugreifen , obwol er dies, nach der Bemerkung des Minokhired,selten thut.

5) Der Schlaf, über den ein Dämon Bushyanfta, ßoshäjp gesetzt ist (cf.