Vi s p e r e d.
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30. YalM ahü vairyö. Wer Atarevakhsha ist, sage es mir!
31. (Ra<?pi) du bist unser Priester als Zaöta ! *)
IV.
1. Ich als Zaota verpflichte mich:
2. Zum Recitiren.
3. Zum Aussprechen.
4. Zum Singen.
5. Zum Preisen der Opfergebele.
V.
1. Wir preisen das im Geiste Gedachte,
2. und das gute Wissen , die gute Heiligkeit, die gute Weis-heit, die gute Festigkeit.
3. Es lobpreisen in der Zeit, an den Zeitpunkten,
4. um das Vieh zu beschützen, die Mazdayatjoier, die Anhän-ger des Zarathustra 2 ).
5. Ihnen thun wir es kund als zur rechten Zeit für das Myazda,als reell Le Zeit für Gebet 3 ).
6. Der ganzen Welt des Reinen zum Preis, Anbetung, Besänf-tigung und Lob.
der Mitte, sammt der damit verbundenen Ceremonie des Itaomatrinkens durchden Zaota (cf. die Einl.).
1) Die Vendidad-sädes dehnen diese Aufforderungen und Antworten zwi-schen Zaiila und Rafpi noch etwas weiter aus, die Handschriften mit Ueber-setzung gebeu den Text wie er vorliegt, und es scheint mir so auch die ur-sprünglichste Passung zu sein. Der Zaota fordert den Atarevakhsa zumSprechen auf, dieses Amt hat, wie oben gezeigt wurde, der llafpi mit über-nommen. Durch die Antwort in §. 31 überträgt der Racpi diese Pflicht seiner-seits dem Zaota als dem einzigen eigentlich dieustthuendcn Priester, den derRajpi nur unterstützen soll. In Cap. IV. — was die Vendidad-sädes undnach ihnen Anquetil gar nicht als eigenes 1 Capitel auffassen — übernimmt nunder Zaota feierlich die ihm übertragene Rolle.
2) Die richtige Auffassung der so schwierigen §§. 3 und 4 will ich hiernicht verbürgen.
3) Dieses Wort erklärt Nerios. (zu Yg. IV. 4) als die himmlischen Ccmt-mentare zu den Nosks. (adrifyarüpino naskanibandhän). Ich glaube es istdas Gebet, die Weihe, die zu rechter Zeit stallfindet, wo sie hingehört undwo sie wirksam ist.